Kfz-Versicherung: Wechseln geht so einfach

Bist Du unzufrieden mit den Konditionen Deiner aktuellen Kfz-Versicherung oder ist sie Dir schlichtweg zu teuer? Dann wechsle doch einfach! Mit WechselGott erledigt sich der Versicherungswechsel fast wie von selbst.

Definition: Was ist eine Kfz-Versicherung?

Klar, der Name verrät bereits, worum es sich handelt – um einen Versicherungsschutz für einen Personenkraftfahrzeug wie ein Auto, Motorrad oder Quad.

Aber was ist genau versichert? Welche Ausnahmen gibt es und welche Kosten kommen auf Dich zu? Diese und viele weitere Fragen sollte man zunächst klären, wenn man zum Beispiel sein Auto versichern oder die Kfz-Versicherung wechseln möchte. Denn schließlich ist nicht jede Lebenssituation, nicht jedes Fahrzeug und nicht jeder Anspruch gleich.

Was ist bei einer Kfz-Versicherung versichert?

Die Kfz-Versicherung ist in zwei Bereiche gegliedert, die Haftpflichtversicherung und die Kaskoversicherung. Als zusätzliche Option kannst Du auch eine Insassen-Versicherung abschließen, die ist aber häufig überflüssig.

1. Kfz-Haftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung ist ein passiver Rechtsschutz und dient vor allem zum Schutz vor hohen Schadensersatzansprüchen, so auch die Kfz-Haftpflichtversicherung.

Die Kfz-Haftpflicht ist verpflichtend – ohne sie darf kein Kraftfahrzeug auf die Straße, daher muss sie bereits bei der Fahrzeugzulassung vorliegen. Sie kommt für die Kosten der Unfallgegner bis zur vertraglich vereinbarten Mindestsumme auf:

  • für Personenschäden (zum Beispiel für Behandlungskosten nach einem Unfall oder Schmerzensgeld).
  • für Kosten bei Sachschäden (beispielsweise an Verkehrseinrichtungen oder Reparaturkosten für ein fremdes Fahrzeug).

Wichtig zu wissen: Schadensersatzansprüche werden immer geprüft – berechtigte Ansprüche werden bedient, unberechtigte abgewehrt.

Höhe der Versicherungssumme

Da ein Schaden nach einem Unfall schnell in die Millionenhöhe gehen kann, empfiehlt es sich eine ausreichende Deckungssumme zu wählen. Aktuell geht man von 50 bis 100 Millionen Euro aus – die meisten Versicherungen bieten eine Versicherungssumme in diesem Rahmen standardmäßig an.

2. Kaskoversicherung

Im Gegensatz zur Kfz-Haftpflicht ist die Kaskoversicherung eine freiwillige Versicherung, macht aber für viele Menschen Sinn. Unterteilt wird diese Kfz-Versicherung in Voll- und die Teilkasko.

Die Teilkaskoversicherung kommt für Schäden am eigenen Fahrzeug auf, die nicht selbst verschuldet sind wie:

  • Sturm
  • Hagel
  • Explosion
  • Steinschlag
  • Diebstahl
  • Brand
  • Wildunfall
  • Kurzschluss an Kabeln

Die Vollkaskoversicherung kommt auch für Schäden am eigenen Fahrzeug auf, die der Halter oder die Halterin selbst verursacht hat. Darüber hinaus zahlt sie auch bei Vandalismus – im Gegensatz zur Kfz-Haftpflicht.

Ausgenommen sind mut- oder böswillige Beschädigungen am Kraftfahrzeug, ebenso Handlungen mit extrem hohem Risiko wie beispielsweise Autorennen. Wer an illegalen Autorennen teilnimmt und in einen Unfall verwickelt wird, riskiert sogar seinen kompletten Versicherungsschutz.

3. Insassen-Unfallversicherung

Auch wenn die Insassen-Versicherung nicht direkt als dritter Bereich innerhalb der Kfz-versicherungen angesehen werden kann, so bietet sie doch eine zusätzliche Option – nämlich den Versicherungsschutz für Insassen, die durch einen Unfall im oder durch ein Fahrzeug verletzt oder getötet werden.

Allerdings ist diese zusätzliche Kfz-Versicherung nur bedingt sinnvoll, da in den meisten Schadensfällen entweder die Haftpflicht- oder die Kaskoversicherung mit jeweils höheren Leistungen greift als die Leistungen im Rahmen der Insassen-Unfallversicherung.

Unser Tipp: Möchtest Du Dich für den Fall eines körperlichen Schadens gegen die finanziellen Folgen bei einem selbstverschuldeten Unfall absichern, empfehlen wir Dir eine private Unfall- oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Kfz-Versicherung: auf Versicherungsumfang achten

Viele wichtige Leistungen sind im Rahmen der Kfz-Haftpflicht oder Kasko standardmäßig abgesichert, aber längst nicht alle. Daher sollte man vor Vertragsabschluss ganz genau hinschauen und je nach Situation und Fahrzeug die ein oder andere Zusatzoption hinzubuchen, um ausreichend abgesichert zu sein.

Beispiel: Schäden durch Tiere

In einer Teilkasko sind direkte Schäden durch beispielsweise Marder versichert, nicht aber Folgeschäden, die sich durch ein defektes Teil ergeben können. Und Wildunfälle? Hier kommt es auf das Kleingedruckte an: Ist im Vertrag von „Haarwild“ die Rede, sind auch nur Unfälle mit Tieren aus dieser Kategorie versichert.

Man sollte nicht nur genau hinschauen, welche Leistungen im gebuchten Katalog abgesichert sind, sondern auch, ob die eigenen Daten stimmen. Wer falsche Angaben macht, um beispielsweise Kosten zu sparen, begeht Versicherungsbetrug.

Wann lohnt sich eine Kaskoversicherung?

Mit der Vollkaskoversicherung bist Du rundum geschützt, dafür macht sich diese Variante aber natürlich stärker in Deinem Portemonnaie bemerkbar, daher solltest Du abwägen und überlegen, wie hoch das Risiko bei Deinem Fahrstil und Deinem Fahrzeug für Unfall ist. Ist es hoch, kann sich die Vollkasko bezahlt machen. Und auch wenn Du nicht die finanziellen Mittel hast, bei einem schweren Schaden ein neues Auto zu kaufen, kann die Vollkasko Sinn machen.

Was ist die Mallorca-Police?

Die Mallorca-Police ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung für Mietfahrzeuge, die im europäischen Ausland gilt. Mietest Du beispielsweise auf Mallorca, um beim Namen der Police zu bleiben, einen Wagen, um die Insel zu erkunden, und wirst in einen Unfall verwickelt, greift die Police in Höhe der deutschen Mindestversicherungssumme.

In vielen Versicherungen ist sie heutzutage standardmäßig ohne extra Kosten im Leistungskatalog enthalten. Ist sie das nicht, ist sie in der Regel sehr günstig.

Was kostet eine Kfz-Versicherung?

Ob Du Deine Kfz-Versicherung wechseln, kündigen oder Deine erste abschließen möchtest, der Kostenfaktor ist dabei ein ganz entscheidender. Wie sich die Kosten für die Kfz-Versicherung berechnen, hängt von sehr vielen Parametern ab – beispielsweise dem Unfallrisiko. Schwingst Du Dich zum ersten Mal hinters Steuer, ist das Unfallrisiko natürlich höher, als wenn Du mit jahrelanger Fahrerfahrung glänzen kannst, dementsprechend sind auch die Beiträge höher und damit verbunden die Schadensfreiheitsklasse (dazu später mehr) niedriger.

Natürlich können wir Dir hier keine endgültigen Zahlen nennen, aber einige Aspekte, von denen die Kosten abhängen. Die wichtigsten Faktoren, die die Kosten für Deine Kfz-Versicherung beeinflussen, im Überblick:

  • Dein Alter
  • Schadensfreiheitsklasse
  • Typklasse
  • Fahrerkreis
  • Kilometer pro Jahr
  • Zulassungsbezirk
  • Wagentyp (Motortyp, Emissionsklasse, Hubraum)
  • Unfallrisiko
  • Unterbringung (Garage, Carport, auf öffentlicher Straße)
  • jährliche Kilometerleistung
  • etc.

Bezahlt wird monatlich, viertel-, halbjährlich oder jährlich – das kann man sich meistens aussuchen.

Kfz-Versicherungskosten: So kannst Du sparen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Du die Kosten für die Kfz-Versicherungen reduzieren kannst.

  • Geringe Kilometer pro Jahr: Fährst Du wenig, reduziert sich statistisch das Unfallrisiko und damit auch der jährliche Beitrag.
  • Werkstattbindung: Die Versicherung gibt eine Werkstatt vor, an die Du Dich im Falle einer nötigen Reparatur wendest.
  • Unterbringung: Je besser das Auto vor Schäden und Verschleiß geschützt ist, desto geringer der Beitrag, das heißt die Unterbringung in einer Tiefgarage kann sich bezahlt machen.
  • Zahlungsturnus: Die meisten Versicherungen bieten günstigere Konditionen, wenn man die Beiträge jährlich auf einen Schlag zahlt.
  • Selbstbeteiligung: Bei einer Kaskoversicherung sparst Du bares Geld, wenn Du eine Selbstbeteiligung im Schadensfall festlegst (z.B. 300 €).

Kfz-Steuer und Steuervorteile

Neben den Kosten für die Kfz-Versicherung musst Du auch Geld fürs Finanzamt einplanen. Die Kfz-Steuer berechnet sich nach dem Wagentyp bzw. nach den Parametern für den Motortyp, die Antriebsart, den Hubraum und die Emissionsklasse.

Unser Tipp: Du kannst die Kosten für die Kfz-Versicherungen steuerlich absetzen und somit von Steuervorteilen profitieren.



Was sind Schadensfreiheitsklassen?

Schadensfreiheitsklassen, oft kurz SF-Klassen genannt, bezeichnen die Kategorien, in die Versicherungsnehmende eingeordnet werden aufgrund der zeitlichen Länge der Schadensfreiheit. Sie richtet sich nach der Anzahl der Jahre. Das bedeutet, je länger Du unfallfrei Auto (oder ein anderes Fahrzeug) fährst und demnach auch keine Versicherungsleistung in Anspruch genommen hast, desto höher wirst Du in der Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Damit sinken auch die Kfz-Versicherungskosten dank der sogenannten Schadensfreiheitsrabatte

Tipp 1: Hast Du gerade erst Deinen Führerschein bekommen und nun Dein erstes Auto, fängst Du buchstäblich bei Null an, nämlich in der SF0 und damit bei einem Beitragssatz von 230%. Wenn Du Dein Fahrzeug über die Autoversicherung Deiner Eltern laufen lässt, reduziert sich der Satz erheblich – auf 140%.

Tipp 2: Du fährst schon länger und möchtest Deine Kfz-Versicherung wechseln? Deine bisherigen Schadensfreiheitsrabatte kannst Du bei einem Versicherungswechsel in Deine neue Versicherung übertragen lassen.

Egal, in welcher Situation Du gerade bist, den Papierkram dafür übernehmen wir von WechselGott gerne für Dich!

Was bedeutet Typklasse und wie wirkt sie sich auf die Kosten für Versicherungen aus?

Die Typklasse bei Fahrzeugen richtet sich hauptsächlich nach der Motorleistung. Einige weitere Daten, die für die Klassifizierung herangezogen werden:

  • Fahrzeugtyp
  • Hersteller
  • Baujahr
  • Antriebsart
  • u.v.m.

Insgesamt gibt es 65 Typklassen, gegliedert in drei Gruppen nach der Art der Kfz-Versicherung, also Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko. Je höher die Typklasse, desto höher sind Deine Versicherungskosten.

Die Typklasse kannst Du ganz einfach über die Herstellerschlüsselnummer (HSN) oder die Typschlüsselnummer (TSN) herausfinden. Sämtliche Daten, auch die in der Liste genannten findest Du im Fahrzeugschein.

Kündigung der Kfz-Versicherung

Hast Du ein besseres Angebot gefunden, kannst Du die alte kündigen. Das geschieht je nach Versicherung in Textform (per Mail möglich) oder in Schriftform (dann ist ein unterschriebenes Originaldokument erforderlich).

Kündigungsfrist Kfz-Versicherung: Kündigen kannst Du meist nur jährlich, es gibt aber Ausnahmen. Die Kündigung muss spätestens einen Monat vor Vertragsende bei der Deiner Kfz-Versicherung eingegangen sein, damit sie fristgerecht ausläuft.

Bei einem Fahrzeugwechsel, endet die Kfz-Versicherung am Tag der Abmeldung des alten Fahrzeugs, in diesem Fall ist also eine vorzeitige Kündigung möglich

Dein Kfz-Versicherungsbeitrag wird erhöht? Nutze Dein Sonderkündigungsrecht und wechsle!

So einfach geht´s:

Hat Deine aktuelle Versicherung die Beiträge erhöht, hast Du innerhalb eines Monats nach Erhalt der Information die Möglichkeit von Deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Jetzt kannst Du die Karten neu mischen und zusammen mit WechselGott die optimale Kfz-Versicherung für Dich finden.

Wir finden die beste Kfz-Versicherung für Dich

Du suchst eine Kfz-Versicherung, die am besten zu Deinem Lifestyle und Deinem Fahrzeug passt? Unser Team gibt Dir Tipps, worauf Du achten solltest und welche Policen in Deinem speziellen Fall am sinnvollsten sind.

Egal, ob Du einen neuen Vertrag abschließen oder Deinen aktuellen wechseln möchtest – Wir beraten Dich persönlich und machen einen professionellen Versicherungscheck.

Den Überblick über all Deine Daten behältst Du natürlich mit unserer intuitiven App:

FAQ

Hast Du noch weitere Fragen? Vielleicht findest Du Antworten in unserem FAQ-Bereich:

Was ist mit meinem Zweitwagen? Jedes Fahrzeug muss gesondert versichert werden, jedoch gilt bei einem zweiten Auto die Zweitwagenversicherung, wenn Du es bei der gleichen Versicherung versicherst. Die Kosten hierfür sind in der Regel günstiger als für den Erstwagen, unter anderem deshalb, weil sich die SF-Klasse des Zweitwagens meist an der des Erstwagens orientiert.


Was ist, wenn ich über meinen jährlichen Kilometerangaben liege? Wer die in der Versicherung angegebenen jährlichen Kilometer deutlich überschreitet, riskiert, dass die Versicherung im Schadensfall nicht zahlt, da mit der Überschreitung der vertraglich festgelegte Rahmen nicht eingehalten wurde. Üblicherweise gibt es aber einen Toleranzbereich, in dem die gemeldeten Kilometer überschritten werden dürfen.


Wer darf mit meinem Auto fahren? Bin ich dann versichert? Wenn es zu einem Unfall mit Deinem Fahrzeug kommt, Du aber nicht selbst hinterm Steuer bzw. Lenkrad saßt, greift Deine Versicherung grundsätzlich schon. Allerdings nur, wenn bestimmte Personen Dein Fahrzeug nicht regelmäßig fahren, denn das müsstest Du bei der Versicherung extra angeben. Außerdem kann ein Mindestalter in der Versicherung angegeben werden, um Versicherungskosten bei geringerem Risiko einzusparen.


Gibt es Besonderheiten bei der Kfz-Versicherung für E-Autos? Grundsätzlich gelten die gleichen Rahmenbedingungen, allerdings sollten bei Versicherungen für E-Autos auf zusätzliche Details geachtet werden, die die besondere Technik miteinbeziehen (beispielsweise Schäden am Akku).


Gilt das alles für alle Fahrzeugarten? Jein, es gibt kleine Unterschiede, beispielsweise fällt für Mofas keine Kfz-Steuer an. Zudem variieren die Kosten für die unterschiedlichen Kraftfahrzeuge stark. Grundsätzlich gelten die gleichen Bedingungen.