Braucht man eine Unfallversicherung? Finde heraus ob eine Unfallversicherung sinnvoll ist.

Ist eine Unfallversicherung wirklich sinnvoll? Hier bekommst Du die Antwort.

Das Leben kann sich von einem auf den anderen Moment verändern. Durch einen schweren Unfall ist nichts, wie es einmal war. Du kannst nicht mehr arbeiten gehen oder Dein Studium nicht beenden. Im Extremfall hast Du einen Finger, ein Bein oder Dein Augenlicht verloren. Wenn in dieser Situation keine gute, finanzielle Absicherung besteht, sind die Folgen umso schwerwiegender. Doch was meine eine gute Unfallversicherung aus? Und leistet der Staat nicht für solche Fälle eine Unfallrente? Unser Artikel zeigt Dir, ob und wann eine Unfallversicherung für Dich sinnvoll ist und was Du beim Abschluss dieser Versicherungsart beachten solltest.

Unfälle gehören leider zum Leben

Es gibt Risiken des Lebens, mit denen sich jeder Mensch befassen sollte. Eine schwere Krankheit oder einen Unfall zu erleiden, gehört hierzu. Vielleicht hast Du einen sehr riskanten Beruf und bist in der Freizeit gerne sportlich unterwegs? Hier ist das Risiko, dass etwas passiert, größer als bei einem einfachen Bürojob. Doch selbst im Haushalt kann eine falsche Bewegung oder ein Sturz von der Leiter Dein bisherigen Leben auf den Kopf stellen.

Für diese Situationen kannst Du mit dem Abschluss einer Unfallversicherung sinnvoll vorbeugen. Du erhältst abhängig von Art und Ausmaß des Unfalls eine Versicherungsleistung, die der Absicherung Deines Lebens dient. Dies kann eine Unfallrente sein, oder eine einmalige Ausgleichszahlung nach der sogenannten Gliedertaxe. Bei den vielen Versicherungsprodukten in Deutschland bist Du vielleicht unsicher, ob Du explizit eine Unfallversicherung benötigst. Reicht nicht eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Krankentagegeldversicherung aus?

Wie lohnenswert die Unfallversicherung genau für Dich ist, möchte Dir WechselGott mit diesem Artikel erklären. Behalte jedoch immer im Hinterkopf: Kein Mensch ist vor Unfällen in Beruf, Freizeit und Alltag geschützt. Bevor ein solches Ereignis Dein Leben grundlegend verändert, ist ein Gespräch mit unseren Versicherungsexperten von WechselGott die bessere Idee.


Private und gesetzliche Unfallversicherung verstehen

Um zu erfahren, wie sinnvoll die Versicherung ist, solltest Du den Unterschied zwischen der gesetzlichen und privaten Unfallversicherung kennen. Als Arbeitnehmer bist Du rund um Deinen Beruf gesetzlich geschützt, falls es während Deiner Arbeitszeit zu einem Unfall kommt. Dies gilt auch für die direkten Wege, die Du zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause zurücklegst. Ähnlich wie die gesetzliche Renten und Krankenversicherung profitierst Du hier vom deutschen Sozialversicherungssystem. Für alle weitere Lebenslagen wirst Du einen privaten Versicherungsschutz benötigen. Was diese Leistungen genau umfasst, zeigt Dir unsere nachfolgende Aufstellung kompakt auf:

Der gesetzliche Unfallschutz bei Unfällen - Wann zahlt die gesetzliche Unfallversicherung

Der gesetzliche Schutz gilt für Unfälle rund um Deinen Beruf. Es ist eine Pflichtversicherung, die auch Schüler, Studenten und Auszubildende mit einschließt. Konkrete Leistungen, die Du bei gesundheitlichen Schäden oder Verletzungen am Arbeitsplatz erhältst, sind:

  • Verletztengeld der gesetzlichen Unfallversicherung: Wird Dir als Arbeitnehmer in Folge eines Schadens durch einen Unfall bei der Ausübung Deines Berufs für höchsten 78 Wochen gezahlt und entspricht 80% Deines Bruttolohns, maximal jedoch der Höhe Deines Nettolohns. Hiermit liegt das Verletztengeld für Versicherte sogar über dem gesetzlichen Krankengeld.

  • Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung: Solltest Du durch Deinen Unfall in Deiner Tätigkeit temporär oder dauerhaft pflegebedürftig werden, stehen Dir als Arbeitnehmer Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse zu. In welcher Höhe, hängt von Deinem eingetretenen Pflegegrad ab.

  • Unfallrente der gesetzlichen Unfallversicherung: Eine gesetzliche Unfallrente zahlt der Staat, falls Deine gesundheitlichen Schäden für länger als 26 Wochen (also sechs Monate) andauern. Um die Rente zu erhalten, muss Deine Erwerbsfähigkeit um wenigstens 20% reduziert sein. Anders als es der Begriff “Rente” vermuten lässt, ist die Leistung der Unfallrente nicht an Dein Alter geknüpft.

  • Hinterbliebenenrente der gesetzlichen Unfallversicherung: Im Extremfall führt der erlittene Unfall leider zum Tod. Hier hat Dein Ehepartner oder ein eingetragener Lebenspartner einen Anspruch auf die Hinterbliebenenrente, um die neue Lebenssituation zu erleichtern.

All diese Leistungen musst Du nicht explizit beantragen. Ärztliche Berichte reichen hierfür aus, eine Meldung über den eingetretenen Unfall mit all seinen Folgen leistet Dein Arbeitgeber, der Ausbildungsbetrieb, die Schule oder wer sonst für den „beruflichen Unfall“ verantwortlich ist. Die Höhe der gewährten Leistungen ist im Regelfall an Dein Einkommen gebunden. Anders gesagt: Bei einem verheerenden Unfall in jungen Jahren wirst Du kein hohes Pflegegeld und keine große Rente vom Staat erwarten dürfen.

Der wichtige private Unfallschutz der Unfallversicherung

Jedes Berufsbild ist mit mehr oder weniger großen Risiken verbunden. Ein Job am Schreibtisch ist nicht ganz so riskant wie der Umgang mit schweren Maschinen oder explosiven Chemikalien. Was Du in Deiner Freizeit machst, entscheidest Du ganz alleine. Hier beeinflusst Du das Risiko aktiv, wie wahrscheinlich das Eintreten eines Unfalls ist. Grob rät Dir WechselGott, dass Du einen Versicherungsschutz für den privaten Bereich abschließen solltest, je riskanter und vielseitiger Deine Alltags- und Freizeitgestaltung ist.

Die wichtigsten Leistungen Deines privaten Unfallschutzes stellen wir unten ausführlicher dar. Die wichtigsten Leistungsbereiche eines guten, privaten Unfalltarifs sind:

  • Invaliditätsleistung nach Gliedertaxe in Abhängigkeit des Invaliditätsgrades

  • Monatliche private Unfallrente nach dauerhafter Gesundheitsschädigung durch einen Unfall bei bleibenden Schäden

  • Genesungs-/Krankenhaustagegeld nach Unfall des Versicherten

  • Leistungen bei Unfalltod als Tarifelement für Hinterbliebene

Was genau Deine Versicherung zahlt und bis zu welcher Höhe Versicherte eine Leistung erwarten dürfen, wird explizit in Deiner Police festgehalten. Wie sinnvoll dieser Versicherungsschutz ist, hängt also auch von der genauen Vertragsgestaltung ab. Bei dieser kann Dir WechselGott helfen, damit Du alle Fälle umfassend absicherst, in denen Du Dein persönliches Unfallrisiko erkennst.

Ist es sinnvoll eine Unfallversicherung als Privatperson zu haben?

In den Augen unserer Experten ist die private Unfallversicherung sinnvoll, aber nicht zwingend für jeden Menschen notwendig. Fakt ist: Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Dir keinen Schutz bei privaten Unfällen. Auch wenn die meisten Unfallsituationen glimpflich ablaufen, wirst Du im Fall der Fälle für jede finanzielle Unterstützung froh sein. Die Zahlung einer hohen Entschädigungssumme und einer Unfallrente hilft, Dich finanziell zu entlasten und Dein Leben neu sortieren zu können.

Es gibt Tarife, die speziell für Arbeitnehmer noch sinnvoller erscheinen, beispielsweise die Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Grund ist ein rein logischer: Ein verheerender Unfall kann Dich berufsunfähig machen. Umgekehrt kann die Berufsunfähigkeit jedoch weitere Gründe wie eine schwere Krankheit haben. Bei einer solchen erhältst Du kein Geld aus der gesetzlichen oder privaten Unfallversicherung.

Wir raten deshalb zu einer klugen Kombination für Versicherte, um gesundheitliche Risiken passend zum eigenen Lebensstil abzusichern. Dies kann bedeuten, dass Du eher über eine Unfallversicherung als andere Menschen nachdenken solltest. Hier nennen wir einige typische Situationen, bei denen Du Dich nicht alleine auf die gesetzliche Unfallversicherung verlassen kannst oder solltest:


Beispiel: Sportliche Lebensführung und die Unfallversicherung

Gehörst Du zu den Personen mit einem hohem Risiko durch sportliche Aktivitäten, die täglich im Fitnessstudio sind? Oder bist Du im Urlaub aktiv unterwegs, stürzt Dich in die wilden Fluten oder besteigst die höchsten Berge? Dann ist bei Dir ohne Zweifel ein höheres Unfallrisiko gegeben. Beim Abschluss einer Unfallversicherung wird jeder Versicherer nach solchen Risiken fragen und Deinen Jahresbeitrag aufgrund dieser Gefahren erhöhen. Umso wichtiger ist, einen Vergleich durchzuführen und die finanziellen Unterschiede bei den einzelnen Versicherern zu erkennen.

Beispiel: Unfälle im Haushalt und die Unfallversicherung

Dass viele Unfälle in den eigenen vier Wänden passieren, ist nicht einfach nur ein Sprichwort. Tatsächlich sind die meisten Unfälle daheim eher unspektakulär. Wenn Du jedoch regelmäßig am Heimwerken bist und mit vielen Werkzeugen und Maschinen hantierst, kann eine unbedachte Sekunde zu einer großen Gefahr für Leib und Leben werden. Diese heimwerklichen Tätigkeiten wirst Du anders als extreme Sportarten den Versicherern kaum bei einer Gesundheitsprüfung nennen müssen. Ernst nehmen solltest Du diesen Risikofaktor dennoch unbedingt.

Beispiel: Selbstständige Berufstätigkeit und die Unfallversicherung

Damit die gesetzliche Unfallversicherung für Dich aufkommt, musst Du natürlich Teil des gesetzlichen Sozialversicherungssystems sein. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, wenn Du nicht als Angestellter tätig bist. Solltest Du als Selbstständiger oder Freiberufler arbeiten, erhältst Du im Regelfall keine Unfallrente vom Staat. Als Beamter kannst Du Dich freiwillig für eine Mitgliedschaft entscheiden. Um überhaupt einen Unfallschutz in Deinem Leben zu erhalten, solltest Du in diesen Berufsgruppen eher über eine Unfallversicherung auf privater Basis nachdenken.

Was ist in der privaten Unfallversicherung versichert?

Ob ein Abschluss für Dich lohnenswert ist oder nicht, hängt wesentlich davon ab, wann und was Deine Versicherung zahlt. Gerade für junge Versicherte ist es oft unklar, wie genau eine Versicherung eine Unfallsituation bewertet und woran sich die Leistungshöhen orientieren. Dies erklären wir Dir im Folgenden detailliert.

Der Hauptgrund, weshalb Du eine Unfallversicherung abschließen solltest, dient der Absicherung Deiner Invalidität. Mit diesem Begriff ist eine dauerhafte und bleibende Einschränkung Deiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten gemeint. Vielleicht hast Du bei einem schweren Sportunfall eine Hand verloren. Oder es ist zu einer Explosion in Deiner Garage gekommen und hast die Hörfähigkeit auf einem Ohr verloren. All dies ist als Invalidität im Sinne der Versicherung qualifiziert.

Die Einschränkung ist „dauerhaft“, wenn es in den Augen des Versicherers selbst nach einer gewissen Zeitspanne nicht zu einer Verbesserung Deines Zustandes kommen dürfte. Gängigen Fristen in den meisten Versicherungsverträgen liegen zwischen 24 und 36 Monaten. Die Einschätzung bestätigt im Regelfall Dein behandelnder Arzt. Liegt der Leistungsfall im Sinne der Unfallversicherung vor, wirst Du eine Invaliditätssumme als festen Eurobetrag erhalten.

Die Invaliditätsleistung als wichtigstes Merkmal

Wie hoch ist die ausgezahlte Leistung genau? Hierfür musst Du den Zusammenhang zwischen Invaliditätsleistung und Gliedertaxe kennen, um die Leistung auf eine individuell sinnvolle und gewünschte Höhe zu bringen. Die Gliedertaxe ist eine Liste, die den Invaliditätsgrad bei bestimmten Unfallfolgen in Zahlen ausdrückt. Es ist logisch, dass der Verlust der gesamten Hand schwerwiegender ist als bei einem einzelnen Finger. Die Versicherungen drücken dies durch Prozentwerte aus. Da jeder Versicherer mit etwas anderen Prozentzahlen arbeitet, lohnt ein Versicherungsvergleich umso mehr.

Liegt eine Invalidität vor, erhältst Du gemäß der vereinbarten Vertragsbedingungen einen Anteil Deiner festgelegten Versicherungssumme. Die Höhe des Anteils ergibt sich über den Invaliditätsgrad, den Du der Gliedertaxe entnehmen kannst. Diese liegt Deiner Police bei. Du weißt also ab dem ersten Tag als Versicherungsnehmer, was Du im Ernstfall von Deinem Versicherer erwarten darfst.


Anwendung der Gliedertaxe – einige Rechenbeispiele

Damit das Ganze nicht zu abstrakt wirkt, haben wir einige Beispiele zur Gliedertaxe für Dich zusammengestellt. So wirst Du schneller erkennen, wie sinnvoll der Versicherungsschutz für Dich ist.

Beispiel 1: Du hast einen Vertrag mit einer Versicherungssumme von 200.000 Euro abgeschlossen. Einige Jahre später erleidest Du einen Sportunfall und verlierst hierbei Deinen Daumen. Der Blick in die vereinbarten Versicherungsbedingungen zeigt, dass dieser Verlust in der Gliedertaxe mit einem Prozentwert von 20 % steht. Dieser Anteil wird mit Deiner Versicherungssumme verrechnet, so dass Dir Dein Versicherer eine Einmalzahlung von 40.000 Euro überweist.

Beispiel 2: Du bist in Deinem Haushalt unglücklich gestürzt und hast viele Verletzungen davon getragen. Das meiste verheilt nach einigen Wochen, allerdings lässt sich das Augenlicht eines Deiner Augen nicht retten. Deine Unfallversicherung hast Du mit einer Versicherungssumme von 150.000 Euro abgeschlossen. Den Bedingungen entnimmst Du einen Prozentwert von 50 % für Dein verlorenes Auge. Dementsprechend erhältst Du von Deinem Versicherer eine Auszahlung von 75.000 Euro.

Wie schwer muss ein erlittener Unfall für den Leistungsfall sein? Oder: Wann zahlt der Versicherer?

Durch die Gliedertaxe ist eindeutig geklärt, bei welchem Unfallereignis Du welche Leistung erhältst. Doch ab welchem Zeitpunkt darf Du überhaupt mit Leistungen aus Deiner private Unfallversicherung rechnen? Hier solltest Du Leitungen bereits ab 1 % der Invalidität erhalten, was bei allen modernen Tarifen so im Vertragstext zu finden ist.

Diese Formulierung gibt Dir die Sicherheit, dass der Leistungsfall eintritt, sobald Dein Arzt eine Invalidität jedweder Art feststellt. Solltest Du denken, dass Dein Arzt Dich nicht richtig diagnostiziert hast, kannst Du eine Zweitmeinung einholen. Durch die 1-%-Regelung musst Du nicht fürchten, dass der Leistungsfall als solcher von einer mehr oder weniger hohen Prozentzahl abhängt.

Vielfalt der Tarife erkennen und Leistungen unterscheiden

Wie in vielen Versicherungssparten üblich, erwartet Dich in der Unfallversicherung ein breites Spektrum vom Basis- bis zum Premiumschutz. In Deutschland gibt es eine große Auswahl für Versicherte an Tarifen und Leistungen, die Du vor dem Abschluss prüfen solltest. Wie sinnvoll der Abschluss einer Unfallversicherung für Dich ist, hängt wesentlich von der Auswahl des richtigen Tarifs und seines Leistungsumfangs ab.

Bei den meisten Unfalltarifen sind die Grundlagen identisch, beispielsweise die genannte Invalidität ab einem Grad von 1 %. Unterschiede gibt es in der Auflistung der Gliedertaxe, wenn auch nur um einige Prozentpunkte. Premium-Tarife grenzen sich vom Standard vor allem durch starke Zusatzleistungen und höhere Versicherungssummen ab. Beide möchten wir Dir vorstellen, da von Ihnen der Sinn eines besseren Vertragsabschlusses abhängt.

Einige wichtige Zusatzleistungen der Unfallversicherung im Überblick

a) Kosmetische Operationen. Nicht immer muss es zu einer Gesundheitsschädigung oder weitreichenden Beeinträchtigung körperlicher und geistiger Fähigkeiten kommen. Eine Unfallfolge kann die ästhetische Entstellung sein. Je nach Versicherung kannst Du die Kostenübernahme für kosmetische Operationen vereinbaren, falls diese keine medizinische Notwendigkeit aufweist. Bis zu welcher Summe diese Eingriffe abgedeckt sind, ist individuell im Vertrag festzulegen.

b) Bergung und Begleitkosten: Eine Unfallsituationen kann mit widrigen Umständen einhergehen. Denke an einen Skiunfall in den Alpen. Hier muss vielleicht ein Rettungshubschrauber ausrücken, um Dich zu bergen. Dies alles sind Zusatzkosten, die nichts mit Deiner gesundheitlichen Absicherung nach dem Unfall zu tun haben. Um dies alles nicht selbst zahlen zu müssen, sollten die Bergungskosten und weitere Begleitkosten des Unfalls vom Versicherer übernommen werden.

c) Unfallrente: Ein besonders wichtiges Vertragsextra ist die Zahlung einer privaten Unfallrente, mit der Dein fehlendes Einkommen ausgeglichen wird. Während die gesetzliche Unfallrente nur für einen begrenzten Zeitraum gezahlt wird, kannst Du mit Deiner Versicherung die Voraussetzung für eine dauerhafte Zahlung abklären. Die meisten Versicherung zahlen diese, sofern eine Invalidität von wenigstens 50 % vorliegt. Hier machen sich Premium-Tarife bezahlt, damit Du im Extremfall eine gute, monatliche Zusatzeinnahme erhältst.

Welche Deckungssummen sind sinnvoll?

Die Sinnhaftigkeit einer Unfallversicherung hängt natürlich auch von der Leistungshöhe ab. Wenn Du eine sehr niedrige Versicherungssumme abschließt und im Ernstfall nur wenige Hundert Euro ausgezahlt bekommst, ist dies kaum ein angemessener Schadenersatz. Eine ausreichend hohe Versicherungssumme der Unfallversicherung gibt Dir das gute Gefühl, nach Deinem Unfall gut zurechtzukommen und Dich auf die neue Lebenssituation einstellen zu können.

Welche Grundsumme Du für Deine Unfallversicherung festlegst, hängt natürlich von Deinem persönlichen Schutzbedürfnis ab. Die Höhe der Grundsumme beeinflusst natürlich auch Deine Beiträge, so dass Du hier einen klugen Mittelweg finden musst. Unsere Experten von WechselGott geben Dir einige grundlegende Tipps:

Nach unserer Erfahrung ist eine grundlegende Summe von 200.000 Euro ein gutes Fundament für sämtliche Leistungen, inklusive anteiligen Einmalzahlungen der Gliedertaxe. Manche Basis-Tarife setzen deutlich niedriger an, hiervon möchten wir Dir aber abraten. Überlege immer, was Dein aktueller Lebensstandard und Deine monatlichen Ausgaben sind. Hierauf ausgehend ist abschätzbar, wie viele Monate Du mit einer Einmalzahlung der Unfallversicherung überbrücken könntest.

Eine andere Variante zur Bestimmung der Versicherungssumme ist, das Fünf- bis Sechsfache Deines jährlichen Bruttoeinkommens anzusetzen. Durch dieses Vorgehen weißt Du, dass Du bei einem schweren Unfall ein oder mehrere Jahre mit den Leistungen der Unfallversicherung überleben kannst. In dieser Zeit kannst Du Dein Leben neu ordnen und vielleicht eine neue Berufstätigkeit aufnehmen.

Für Rentner lohnt es, die Deckungssummen etwas niedriger anzusetzen. Der einfache Grund: Du erhältst als Rentner bereits Deine staatliche Rente, im Idealfall um betriebliche und private Zusatzrenten ergänzt. Du bist nicht mehr von Deiner Erwerbsfähigkeit abhängig, um Dein Leben zu gestalten. Deshalb reicht es, wenn Unfälle etwas niedriger abgesichert sind.

ACHTUNG: Krankheit ist nicht gleich Unfall - Wieso man sich auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung Gedanken machen sollte

Nach allen bisherigen Informationen hast Du sicherlich erkannt, dass der Abschluss einer Unfallversicherung sinnvoll sein kann. Als unabhängige Experten möchten wir Dich aber auch warnen. Es gibt einen Aspekt, den Laien beim Thema Versicherung oft übersehen. Und genau diesen Fehler solltest Du nicht begehen. In einem Satz gesagt: Ein Unfall ist keine Krankheit, und umgekehrt.

Krankheiten gehören zum Leben dazu und treten deutlich häufiger ein als ein Unfall. Dies bedeutet auch, dass Du wahrscheinlicher durch eine schwere Erkrankung berufsunfähig wirst oder körperliche Einschränkungen erleidest, als durch einen Unfall. In all diesen Situationen ist die Unfallversicherung nicht der geeignete Versicherungsschutz für Dich.

Dies heißt nicht, dass Du auf eine Unfallversicherung verzichten solltest. Je nach Lebensführung und persönlichen Risiken ist ein Abschluss zu empfehlen. Vielmehr sind Tarife wie die Berufsunfähigkeitsversicherung ein wichtiger zusätzlicher Schutz, um Geld in anderen extremen Situationen des Lebens zu erhalten. Wenn Die Unfallversicherung nicht für Deine Erkrankung aufkommt, solltest Du Dich auf einen anderen Versicherungsschutz verlassen können. Damit dies nicht zu teuer wird, hilft Dir WechselGott bei der Optimierung Deines Portfolios.

Absicherung von Krankheiten z.B. durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung oft noch sinnvoller

Nach Auswertung aller Statistiken der Versicherungen sind Krankheiten wahrscheinlicher als Unfälle. Zum Glück gibt es moderne Tarife, um Deine Gesundheitsschädigung finanziell aufzufangen, selbst wenn Du nicht berufsunfähig wirst. Denke beispielsweise über diese Arten von Versicherungen nach, damit Du auch im Krankheitsfall bestens abgesichert bist:

Auf diese Arten von Versicherungen möchten wir in diesem Artikel nicht eingehen. Hierzu findest Du bei Wechselgott viele weitere Informationen, um den Nutzen der einzelnen Tarife zu erkennen. Unsere grobe Einschätzung: Jede dieser Tarifarten kann wie eine Unfallversicherung für Dich sinnvoll sein. Dein Alter, die Lebenssituation, Deine Vorerkrankungen und weitere Faktoren fließen ein. Nutze neben unserer WechselGott-App einfach das direkte Gespräch mit unseren Experten, um Deine individuell beste Absicherung zu finden.


Warum sollten Eltern eine Unfallversicherung für Kinder abschließen?

Es gibt eine Personengruppe, für die das Unfallrisiko besonders hoch ist: Kinder. Wenn in jungen Jahren wild gespielt und getobt wird, sind kleine und große Unfälle keine Seltenheit. Jeder von uns wird eine größere Narbe oder einen gebrochenen Arm aus der eigenen Kindheit kennen. Damit die Eltern nicht unter den finanziellen Folgen des kindlichen Unfalls leiden, ist die Absicherung im jungen Alter sehr sinnvoll.

Auf den Wegen zu Schule und Kindergarten sowie in diesen Einrichtungen gilt der gesetzliche Unfallschutz. In der Freizeit ist es wie bei Erwachsenen – alle Folgekosten eines Unfalls müssen die Eltern aus eigener Tasche zahlen. Viele Versicherungen halten spezielle Tarife für die Absicherung von Kindern bereit. Oder die regulären Tarife der Versicherungsgesellschaft werden einfach auf Alter und Lebenssituation des Nachwuchses angepasst. Ein Abschluss ist zu empfehlen, damit die Schmerzen und Tränen eines Unfalls nicht zur dauerhaften Belastung werden.

Gibt es spezielle Familientarife in der Unfallversicherung?

Wenn Du verantwortungsvoll handelst, wirst Du für Dich und Deine Familie gleichzeitig eine private Unfallversicherung abschließen wollen. Hier lohnt es, nach speziellen Tarife der Unfallversicherung für Familien zu suchen. Fast bei jedem Anbieter findest Du die private Unfallversicherung in einer Variante als Familienversicherung angeboten. Das heißt: Kinder und Jugendliche sind bis zum 18. Lebensjahr in den Unfallschutz der Eltern mit eingeschlossen.

Bei manchen Tarifen ist der Schutz Deiner Familie ein Standard. Andere Versicherungen mit einer größeren Tarifauswahl führen solche Tarife als echte Familienversicherung. Dies grenzt sich beispielsweise von der Unfallversicherung für Singles oder spezielle Berufsgruppen ab. Schaue in Ruhe, welche Unterschiede es gibt, damit Dein Nachwuchs einen starken Unfallschutz erhält. Wenn Du unsicher bist, ob ein bestimmter Schutz für Dich und Deine Kinder gilt, helfen Dir unsere Experten von WechselGott gerne bei der Einschätzung.

Was ist noch beim Abschluss des Versicherungstarifs zu beachten?

Zwei Besonderheiten möchten wir noch ansprechen, die zu einer guten Unfallversicherung dazugehören. An diese beiden Dinge denken die wenigsten Laien in Versicherungsfragen. Trotzdem sind Sie sehr wichtig:

Todesunfallschutz - Sorge für Deine Lieben vor

Du solltest als versicherte Person auf einen guten Todesfallschutz beim abschließen Deiner Unfallversicherung achten. Wenn Du in Folge eines schweren Unfalls verstirbst, bedeutet dies für Deinen Partner oder Deine Kinder nicht nur emotional eine erhebliche Belastung sondern auch finanziell. Eine umfassend vereinbarte Todesfallleistung im Versicherungsschutz hilft in der ersten Phase weiter. Sollte Deine Unfallversicherung nicht über ein solches Tarifelement verfügen und nach einem Unfall mit Todesfolge nicht greifen, bietet sich der Abschluss einer gesonderten Risikolebensversicherung fich Dich als Versicherungsnehmer an.

Progression - Welcher Wert ist der richtige?

Wichtig zu wissen: Achte auf eine faire und lohnenswerte Progression beim Abschluss Deiner Unfallversicherung. Mit Progression ist gemeint, dass Du bei einem verheerenden Unfall mit Gesundheitsschädigung, schweren Verletzungen oder Invalidität einmalig eine Auszahlung erhältst, die mehrfach über Deine vereinbarte Grundsumme hinausgeht. Je nach Tarif liegt diese Vervielfachung zwischen 150% und 500%. Wir empfehlen Dir, wenigstens einen guten Mittelweg mit 300% einzuschlagen.

Regelmäßig Eignung des Unfallschutzes überprüfen

Was heutzutage Sinn ergibt, kann in einigen Jahren oder Jahrzehnten nutzlos sein. Ein Versicherungsschutz, der für Dich als junger Mensch ausreichte, wird einer Absicherung Deiner Familie nicht mehr gerecht. Oder Du hast umgekehrt viel Extremsport betrieben und sitzt heute nur noch vor dem Schreibtisch. All dies nimmt Einfluss auf die Eignung der Unfallversicherung für Deine Lebenssituation. Wir raten deshalb, häufig auf die bestehenden Vertragsleistungen zu schauen und diese gegebenenfalls anzupassen.

Wenn sich Deine Ansprüche im Laufe von Monaten und Jahren ändern, kann Deine bestehende Unfallversicherung nicht mehr für Dich geeignet sein. Eine Überlegung ist, dass die Grundsumme erhöht wird oder zusätzliche Leistungselemente in den Vertrag eingeschlossen werden. Die meisten Versicherer sind offen hierfür, da sich Dich als Kunden halten. Für zusätzliche Leistungen fällt natürlich ein höherer Beitrag an.

Oder es zeigt sich, dass Dein aktueller Versicherungsvertrag nicht mehr Deinen Bedürfnissen gerecht wird. Hier ist der Vertrag unter Umständen zu kündigen, damit Du in einen besseren Tarif wechseln kannst. Da die Kündigung mit einer neuen Bewertung Deiner Risiken und einer Gesundheitsprüfung einhergeht, könnten die Beiträge hierdurch teurer werden. Alleine ein höheres Alter ist oft ein Grund, bei einer Neutarifierung einen höheren Beitrag anzusetzen.

Kluges Vergleichen erspart den späteren Wechsel

Damit Du nicht in diese schwierige Situation kommst, solltest Du von Beginn an eine passende Invaliditätsleistung und weitere Extras denken. Gerade bei jungen Kunden wissen Versicherungen, dass es zu Anpassungen in einigen Jahren kommen könnte. Diese Option solltest Du Dir bei einem guten Versicherer immer offenhalten. Geringe Beiträge alleine sind deshalb nicht das wichtigste Argumente, wenn Du heute einen Vergleich für eine starke Unfallversicherung durchführst.

Sofern Du unsicher bist, was heute und morgen sind ergibt, lasse Dir von WechselGott weiterhelfen. Mit unserem Tarifvergleich erleichtern wir Dir die regelmäßige Überprüfung, ob Deine bestehende Unfallversicherung noch zu Deiner Lebensweise passt. Wir haben den Versicherungsmarkt in Deutschland jederzeit im Auge und können Dich auf neue Angebote und passende Tarife hinweisen. Als vollkommen unabhängiger Partner gelingt es Dir sicher, in jeder Lebensphase das Unfallrisiko optimal abzusichern.

Mit WechselGott zur besten Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und mehr

Du hast sicher erkannt, dass die Frage „Braucht man eine Unfallversicherung?“ nicht pauschal beantwortet werden kann. Für manche Menschen ist sie nach Lebensweise und Gesundheit überflüssig, andere sollten auf keinen Fall auf diesen Schutz verzichten. Für den besten Schutz für Körper, Leib und Leben raten wir Dir allerdings, neben der Unfallversicherung über weitere Tarife aus dem Bereich Krankenversicherung nachzudenken.

Damit Du all Deine Versicherungen immer im Blick hast, lade Dir unsere WechselGott-App herunter. Diese erfasst Deine bestehenden Versicherungen automatisch und erinnert Dich, wann Du kündigen und wechseln kannst. Neben Deinen Versicherungen kannst Du auch Strom- und Gastarife sowie weitere Verträge einfach verwalten und vergleichen.

Mit WechselGott findest Du eine absolut unabhängige Beratung mit einem starken Service. Überzeuge Dich selbst und melde Dich noch heute an, um über unsere App Deinen Unfallschutz und vieles mehr im Griff zu haben.

Um den optimalen Unfalltarif zu finden, bietet WechselGott einen umfassenden Versicherungsvergleich von verschiedenen Anbietern und zahlreichen Tarifen. Du kannst Dich unabhängig und unverbindlich beraten lassen und sicher sein, dass wir nur solche Tarife empfehlen, die ideal zu Deinen Bedürfnissen passen und gute Konditionen bieten. Selbstverständlich stehen Dir die Versicherungsexperten auch darüber hinaus bei Fragen zu Versicherungen zur Verfügung und beraten Dich gerne, wenn sich Deine Lebenssituation geändert hat.

Unser Tipp: Nicht nur bei dem neuen Abschluss von Versicherungsverträgen ist WechselGott für Dich da. Wir helfen auch bei der Optimierung bestehender Verträge, um die Tarife mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Du hast noch Fragen zum Thema welche Unfallversicherung für Dich die sinnvollste ist? Du willst von Anfang an die für Dich besten Versicherungen abschließen oder Deine Stromkosten senken? Nimm noch heute Kontakt zu WechselGott auf oder lade unsere App herunter. Unsere Experten freuen sich auf Dich und sorgen dafür, dass Du in keinem Lebensbereich zu schlecht oder teuer versichert bist!