Versicherungscheck: Überprüfe Deine Versicherungen

Finde heraus, welche Versicherungen für Dich unerlässlich sind. WechselGott hilft Dir beim Versicherungscheck!

Glaubt man einem gängigen Klischee über Deutsche, so sind diese übervorsichtig und gegen jeden denkbaren Schadensfall rundum abgesichert. Dieses Vorurteil stimmt jedoch nur bedingt, denn längst nicht jeder ist ausreichend und vor allem mit den passenden Versicherungen geschützt.

Tatsächlich zahlt laut Stiftung Warentest jeder Privathaushalt pro Jahr 1.500-2.000 Euro für Versicherungen, wobei die Versicherungsbeiträge von private Kranken-, Pflege-, Renten- und Lebensversicherung in diesen Betrag noch nicht eingerechnet sind. Das entspricht monatlichen Kosten von rund 125-170 Euro. Klingt erst einmal viel, doch hohe Versicherungsbeiträge bedeuten nicht zwangsläufig einen umfassenden (und ausreichenden) Versicherungsschutz.

Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig einen Überblick über die vorhandenen Versicherungen zu verschaffen. Manche Policen wurden schon vor so langer Zeit abgeschlossen, dass sie womöglich gar nicht mehr in Erinnerung sind. Andere fehlen vielleicht noch immer, können aber inzwischen sehr wichtig geworden sein. Um das herauszufinden, solltest Du zuerst überprüfen, welche Versicherungen Du aktuell besitzt. Einen Überblick schaffst Du Dir anhand der Vertragsunterlagen oder der Beitragszahlungen, die Du im Laufe eines Jahres an die verschiedenen Assekuranzen leistest.

Unser Tipp: Bei manchen Versicherungen erhöhen sich die Beiträge, wenn Du sie quartalsweise, halbjährlich oder gar monatlich zahlst anstatt jährlich. Zwar musst Du bei einer jährlichen Zahlung die gesamte Summe auf einmal begleichen, dafür zahlst Du insgesamt einige Prozent weniger an Beiträgen und das bei gleicher Leistung.

Wichtig sind aber nicht nur die Versicherungen, die Du hast, sondern auch, wie hoch die jeweilige Versicherungssumme ausfällt. Diese sollte den jeweils größtmöglichen denkbaren Schaden abdecken. Vor allem Personenschäden können schnell Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro nach sich ziehen, wenn die geschädigte Person beispielsweise durch einen von Dir verursachten Unfall lebenslang arbeitsunfähig oder gar pflegebedürftig ist.

Welche Versicherungen Du hast und wie hoch die jeweilige Versicherungssumme ist, entscheidet, ob Du richtig versichert bist.

Bist du richtig versichert? - Alles zu wichtigen Versicherungen

In Deutschland besteht in manchen Bereichen eine Versicherungspflicht. Das heißt, jeder Bürger ist verpflichtet, eine solche Versicherung abzuschließen, um vor den größten finanziellen Risiken abgesichert zu sein. Hierzu gehören

Im Folgenden erfährst Du, was das Besondere dieser Pflichtversicherungen ist und worauf Du beim Abschluss achten solltest.

Krankenversicherung

In Deutschland gibt es zwei Systeme der Krankenversicherung: die gesetzliche- und die private Krankenversicherung. Alle Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, sind dazu verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Ob dieser Versicherungsschutz in der gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder privaten Krankenversicherung (PKV) besteht, hängt von bestimmten Faktoren ab.

Grundsätzlich muss die GKV jede Person aufnehmen, sofern diese der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegt. Das sind alle Beschäftigten mit einem Bruttoeinkommen, das unter der jeweiligen Jahresarbeitsentgeltgrenze (Beispiel 2022: 64.350 Euro) liegt. Wer über ein höheres Bruttoeinkommen verfügt, ist nicht versicherungspflichtig, ebenso wie Beamte und Selbstständige. Sie dürfen sich freiwillig in der GKV oder aber in der PKV versichern.

Wichtig zu wissen: Ein Wechsel von freiwillig in der GKV Versichert in die PKV ist jederzeit möglich. Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist jedoch grundsätzlich ausgeschlossen, es sei denn, Du wirst wieder versicherungspflichtig, zum Beispiel weil Du aus der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis wechselst. Dann hast Du - zumindest unter bestimmten Bedingungen - die Möglichkeit, in die GKV zurückzukehren.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Auch die Kfz-Haftpflichversicherung ist eine Pflichtversicherung in Deutschland. Sie übernimmt Schäden, die bei einem Unfall mit dem Auto anderen Verkehrsteilnehmern entstehen. Um sicherzustellen, dass diese Versicherungspflicht in die Tat umgesetzt wird, wird in Deutschland kein Auto ohne Kfz-Haftpflichtversicherung zugelassen. Das heißt, Du brauchst für die Zulassung bereits den Versicherungsnachweis.

Wichtig zu wissen:Einen umfassenderen Versicherungsschutz bieten die sogenannten Kfz-Kaskoversicherungen, denn sie decken auch Schäden am eigenen Fahrzeug ab (z. B. bei Wildunfällen oder Glasbruch). Je nachdem, ob es sich um eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung handelt, unterscheidet sich der Leistungsumfang: Die Teilkasko übernimmt unter anderem die Kosten für Schäden, den Verlust oder die Zerstörung des Fahrzeugs durch Diebstahl, Unwetter oder Brand. Die Vollkasko übernimmt diese und darüber hinaus auch Schäden durch Vandalismus oder solche, die der Fahrer bei einem selbst verursachten Unfall am eigenen Fahrzeug verursacht hat. Eine Vollkasko ist angesichts der deutlich höheren Versicherungsbeiträge vor allem für Neuwagen, Leasingfahrzeuge sowie sehr wertvollen Fahrzeugen (auch Oldtimer) zu empfehlen.

Tierhalterhaftpflichtversicherung

In einigen Bundesländern ist der Abschluss einer Tierhalterhaftpflichtversicherung für Hunde gesetzlich vorgeschrieben. Dies ist zum Beispiel in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Fall. In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen ist die Versicherungspflicht für Hunde abhängig von deren Rasse oder Größe. Mit dieser Versicherung sollen Sach- und Personenschäden, die durch das Tier verursacht werden, finanziell abgedeckt werden.

Achtung: Solltest Du die Versicherungspflicht missachten und der nicht-versicherte Hund einen Schaden verursachen, musst Du alleine für den Schaden aufkommen. Handelt es sich hierbei um einen Personenschaden, kann dieser mehrere hunderttausend Euro betragen. Je nach Bundesland verhängen die Behörden zudem ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro und möglicherweise musst Du Deinen Hund abgeben. Deshalb solltest Du unbedingt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen, selbst wenn Du in einem Bundesland lebst, in dem dies nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Dies gilt für Hundebesitzer ebenso wie für Pferdebesitzer - wenn sich diese Tiere losreißen, auf die Straße laufen und dort einen schweren Unfall verursachen, können Millionenschäden entstehen.

Versicherungen: Wichtig zu wissen

Ob Du diese Versicherungen besitzt und damit - vor dem Gesetz - ordnungsgemäß abgesichert bist, lässt sich in der Regel mit einer einzigen Frage herausfinden. Kannst Du diese Frage nach den Pflichtversicherungen bejahen, bist du prinzipiell schon einmal richtig versichert. Das heißt jedoch leider noch nicht, dass Du mit Deinen bestehenden Verträgen optimal versichert bist, also den für Dich bestmöglichen Versicherungsschutz genießt. Denn wie bei allen Versicherungen gilt es natürlich auch bei den Pflichtversicherungen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen. Die Beiträge und Leistungen variieren jedoch zwischen den Anbietern und Tarifen erheblich, deshalb ist es sinnvoll, regelmäßig einen Versicherungscheck und -vergleich durchzuführen, um die für Dich besten Angebote zu finden.

Bei dem Versicherungswechsel solltest Du unbedingt auf die Kündigungsfristen beachten, die sich je nach Versicherungsart unterscheiden:

Unser Tipp: Erhöht die Versicherung die Beiträge, ohne gleichzeitig die Leistungen zu verbessern, hast Du ein Sonderkündigungsrecht. Das heißt, dass Du entweder die Kündigungsfrist (z. B. Tierhalterhaftpflicht) oder Mindestlaufzeit (z. B. gesetzliche Krankenkasse nicht einhalten musst, sondern vorher kündigen darfst. Es gibt noch weitere Situationen, in denen Du außerordentlich kündigen kannst, zum Beispiel wenn Dein Haustier verstirbt oder Du Dein Auto verkaufst. Details zu den jeweiligen Konditionen findest Du in den Vertragsbedingungen Deiner Police.

Die Pflichtversicherungen stellen jedoch nur das Mindestmaß an Absicherung dar. Für den optimalen Versicherungsschutz sind darüber hinaus noch weitere Versicherungen nötig bzw. empfohlen. Diese können individuell stark variieren und hängen von der jeweiligen Lebenssituation ab. Dennoch gibt es einige Versicherungen, die unverzichtbar sind, weil sie Dich gegen existenzbedrohende Risiken absichern, die unabhängig von Deinem Familienstand oder Deiner beruflichen Situation bestehen.

Bist du optimal versichert?

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtversicherungen gibt es noch eine Vielzahl weiterer Versicherungen, mit denen Du Dich und Deine Familie bzw. Dein Hab und Gut absichern kannst.

Optimal versichert heißt, dass Du zuerst alle existenziellen Risiken durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt hast, sodass kein Ereignis Deine finanzielle Existenz bedrohen kann. Das bedeutet, du hast alle nötigen Versicherungen mit einer ausreichend hohen Versicherungssumme abgeschlossen.

Private Haftpflichtversicherung

Die wichtigste Versicherung, die in diesem Zusammenhang zu nennen ist, ist die private Haftpflichtversicherung. Sie kommt für die Kosten auf, die entstehen, wenn Du einer anderen Person einen Schaden zufügst. Das kann ein eher kleiner Schaden sein wie eine versehentlich zerbrochene Vase, aber auch ein Schaden in Millionenhöhe für die Behandlungskosten oder gar den lebenslangen Verdienstausfall bei einem Fahrradunfall mit Personenschaden. Da sich solche Ereignisse mit entsprechenden Folgeschäden und -kosten nie ausschließen lassen, ist eine Privathaftpflichtversicherung unverzichtbar.

Berufsunfähigkeits-Versicherung

Wenn Du berufstätig bist und von deinem Arbeitseinkommen lebst, ist dringend zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) zu raten. Denn entgegen der leider noch immer weit verbreiteten Meinung reichen die gesetzlichen Leistungen im Falle einer Erwerbsunfähigkeit in der Regel nicht aus, um den bis dahin geführten Lebensstandard zu halten. Vor allem, wenn Du mit Deinem Einkommen eine Familie ernährst, ist eine BU-Versicherung unverzichtbar. Denn sie gleicht im Falle einer Arbeitsunfähigkeit durch eine Krankheit oder einen Unfall den Einkommensverlust aus oder mildert ihn zumindest deutlich ab.

Gut zu wissen: Wenn Du aus finanziellen Gründen keine BU-Versicherung abschließen kannst oder aufgrund von Vorerkrankungen keine Police erhältst, gibt es als Alternative sogenannte Erwerbsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- oder Funktionsinvaliditätsversicherungen (auch Dread-Disease-Versicherung genannt).

Private Altersvorsorge

Ebenfalls dringend zu empfehlen, wenn nicht sogar unverzichtbar, ist die private Altersvorsorge. Da die gesetzlichen Rentenleistungen in der Regel nicht ausreichen, um den bisherigen Lebensstandard zu halten, solltest Du Dich frühzeitig um die private Altersvorsorge kümmern. Hierfür gibt es zahlreiche verschiedene Angebote der Versicherungsunternehmen, zu denen nicht nur Lebens- und private Rentenversicherung, sondern auch Sparpläne und Fonds oder staatliche Programme (z. B. Riester-Rente) gehören. Nicht jedes Produkt ist für jeden gleichermaßen gut geeignet. Hier solltest Du Dich beraten lassen.

Weitere sinnvolle Versicherungen für einen optimalen Versicherungsschutz

  • Kfz-Kaskoversicherung: deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab
  • Hausratversicherung: sichert die Wohnungseinrichtung gegenüber Brand, Blitzschlag, Raub, Hagel und Sturm
  • Rechtsschutzversicherung: übernimmt die Kosten für Anwalt und Gericht bei Rechtsstreitigkeiten in verschiedenen Bereichen (Privat, Beruf, Verkehr, etc.)

Darüber hinaus gibt es - je nach Lebenssituation und Lebensgewohnheiten - weitere Risiken, die möglicherweise einen Versicherungsschutz sinnvoll machen oder sogar unverzichtbar sind. So sollten beispielsweise Öltankbesitzer unbedingt eine Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung abschließen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, dass Bauherren eine Bauherrenhaftpflichtversicherung besitzen und Hauseigentümer eine Wohngebäudeversicherung, die den finanziellen Verlust ausgleicht, der entsteht, wenn die Immobilie beispielsweise durch einen Sturm oder ein Feuer beschädigt oder sogar zerstört wird.

Wichtig zu wissen: Bei finanziellen Engpässen, die nur einen eingeschränkten Versicherungsschutz erlauben, ist es unbedingt notwendig, dass Du zuerst diese existenziellen Risiken absicherst. Nur wenn Du alle unverzichtbaren Versicherungen besitzt und noch genügend Budget vorhanden ist, um zusätzliche Versicherungen abzuschließen, solltest Du den Versicherungsschutz erweitern. Auf keinen Fall sollten die Versicherungsbeiträge für freiwillige Versicherungen Dein monatliches / jährliches Budget so belasten, dass Du keine Rücklagen mehr für unvorhergesehene Ausgaben hast.

Um herauszufinden, ob Du richtig bzw. optimal versichert bist, empfiehlt sich ein Versicherungscheck.

Was bringt ein Versicherungscheck?

Ein Versicherungscheck zeigt auf, welche Versicherungen Du aktuell besitzt und welche davon wirklich nötig, welche möglicherweise überflüssig geworden sind und für welche Versicherungen es bessere Angebote, das heißt mehr Leistung für weniger Geld gibt.

Versicherungsunternehmen überarbeiten ihre Tarife regelmäßig und in der Regel werden die Leistungen eher besser und die Tarife günstiger. Dies gilt umso mehr, je älter der bestehende Vertrag ist. Das größte Sparpotenzial ergibt sich meist, wenn Du aktuelle Tarife mit sehr alten Verträgen vergleichst, die Du womöglich schon vor Jahren oder Jahrzehnten abgeschlossen hast. Aber auch bei neueren Verträgen kann sich ein Versicherungsvergleich lohnen, denn die Anbieter und Tarife unterscheiden sich teilweise erheblich - sowohl in ihren Leistungen als auch in der Höhe ihrer Beiträge.

Überversichert? Ein Versicherungscheck findet es heraus

Ein Versicherungscheck zeigt nicht nur Versorgungslücken auf, sondern auch die Bereiche, in denen Du möglicherweise überversichert bist. Das bedeutet, die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme übersteigt den Wert des Versicherten. Dies kann der Fall sein, wenn sich Deine Lebenssituation oder -gewohnheiten geändert haben. Ein typisches Beispiel hierfür ist ein Umzug in eine kleinere Wohnung. Die Versicherungssumme der Hausratversicherung bemisst sich üblicherweise an der Wohnungsgröße. Sollte es zu einem Schaden kommen, zahlt die Versicherung in der tatsächlichen Schadenshöhe. Das heißt, die Versicherungsbeiträge wären viel zu hoch, während die Leistung gleich bleibt oder geringer ausfällt.

Wichtig zu wissen: Wer sich absichtlich in erheblichem Ausmaß überversichert, um sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen, verstößt gegen das Versicherungsvertragsgesetz. In diesem Fall darf der Versicherer den Vertrag als nichtig erklären und muss keine Leistung erbringen.

Auch kannst Du mit einem Versicherungscheck unnötige, weil doppelte Versicherungen entdecken. Ein Beispiel: Wenn Du Dein Fahrrad gegen Diebstahl absichern möchtest, kannst Du das in der Regel im Rahmen der Hausratversicherung tun. Voraussetzung hierfür ist, dass das Fahrrad in der Wohnung oder dem Keller untergestellt wird. Sollte der Versicherungsschutz auch für unterwegs gelten, musst Du möglicherweise eine zusätzliche Vereinbarung treffen, die mit Mehrkosten einhergeht. Je nach Beitragshöhe lohnt sich eine solche Versicherung allerdings nur bei neuen und teuren Fahrrädern.

Angesichts der zahlreichen Vorteile empfiehlt es sich, den Versicherungscheck regelmäßig, das heißt mindestens alle 3-5 Jahre durchzuführen. Bei einigen Versicherungen, bei denen sich die Tarife schnell ändern (z. B. Kfz-Versicherung) lohnt sich sogar ein jährlicher Versicherungsvergleich.

Wie funktioniert der Versicherungscheck?

Ein Versicherungscheck funktioniert ganz einfach: Anhand verschiedener Fragen zu Dir und Deiner Lebenssituation lässt sich zunächst Dein individueller Versicherungsbedarf bestimmen. Dabei ist sowohl die private als auch die berufliche Lebenssituation zu berücksichtigen.

Zu dem Versicherungsbedarf gehören natürlich die gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen und die unverzichtbaren Versicherungen, die Dich gegen existenzbedrohende Schäden absichern.

Dieser Bedarf wird dann mit Deinen vorhandenen Versicherungen verglichen. Dabei wird schnell ersichtlich, ob Du alle vorgeschriebenen, notwendigen und sinnvollen Versicherungen besitzt. Sollte sich bei dem Versicherungscheck eine gravierende Versicherungslücke zeigen, solltest Du diese möglichst zeitnah schließen, indem Du einen passenden Vertrag abschließt.

Wichtig zu wissen: Wenn bei einem Vertragsabschluss Gesundheitsfragen zu beantworten sind (z. B. bei der Unfall-, Lebens- oder BU-Versicherung), musst Du diese absolut wahrheitsgemäß beantworten. Falls Du vorsätzlich die Unwahrheit sagst oder zum Beispiel Vorerkrankungen verschweigst, darf die Versicherung den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten - und zwar noch bis zu 10 Jahre nach Vertragsschluss. In diesem Fall müsstest du alle bislang erhaltenen Leistungen zurückzahlen.

Bei einem umfassenden Versicherungscheck geht es nicht nur einfach darum, dafür zu sorgen, alle nötigen bzw. sinnvollen Versicherungen zu besitzen, sondern auch darum, das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten. Durch den Online-Versicherungsvergleich oder eine persönliche Beratung mit einem Versicherungsexperten erhältst du konkrete Empfehlungen, wie Du Deinen Versicherungsschutz optimieren und dabei noch bares Geld sparen kannst.

WechselGott hilft Dir dabei, einfach und schnell einen umfassenden Versicherungscheck durchzuführen und günstige Tarife und Anbieter zu ermitteln, zu denen es sich zu wechseln lohnt. Als Kunde bei WechselGott erhältst Du regelmäßig günstige Angebote, zu denen Du wechseln kannst, wenn Du möchtest.

Bei einigen Produkten empfiehlt es sich, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor Du Dich entscheidest. Die Versicherungsexperten von WechselGott stehen hierzu jederzeit zur Verfügung. Vereinbare einfach kostenfrei ein persönliches digitales Beratungsgespräch, in dem Du Dich über alle wichtigen Details informieren und Antworten auf Deine Fragen erhalten kannst. Das Beratungsgespräch ist selbstverständlich unverbindlich, das heißt nicht an einen Vertragsabschluss oder einen Versicherungswechsel gebunden.

Entspricht Deine Versicherungssituation noch Deiner aktuellen Lebenssituation?

In unserem Leben passieren ständig aufregende Dinge, die unseren Alltag nachhaltig verändern. Sei es der erste Job oder das Zusammenziehen mit dem Partner / der Partnerin in eine gemeinsame Wohnung, ein Immobilienkauf oder die Geburt eines Kindes, der Beginn der Rentenzeit oder der Tod des Partners / der Partnerin oder eines anderen Familienmitglieds - all diese Meilensteine im Leben und Veränderungen Deiner Lebenssituation verändern automatisch auch Deinen Versicherungsbedarf.

Eine veränderte Lebenssituation hat aber nicht nur einen Einfluss darauf, welche Versicherungen notwendig bzw. sinnvoll sind, sondern möglicherweise auch auf die Versicherungssumme. Grundsätzlich gilt: Die Versicherungen sollten den größtmöglichen denkbaren Schaden abdecken. Oder anders gesagt: Stell Dir den größtmöglichen Schaden vor, der in diesem Bereich eintreten kann. Kannst Du ihn nicht mit Deinen normalen finanziellen Mitteln stemmen, ist eine entsprechende Versicherung zu empfehlen.

Bei der Überprüfung Deines Versicherungsbedarfs auf der Basis Deiner aktuellen Lebenssituation solltest Du nicht nur auf mögliche Versorgungslücken achten, sondern auch darauf, ob vielleicht manche vorhandene Versicherungen inzwischen überflüssig geworden sind. Dies gilt sowohl für private als auch für beruflich relevante Versicherungen. So kann es beispielsweise sein, dass eine Berufshaftpflichtversicherung, die Du als Selbstständiger abgeschlossen hast, nicht mehr nötig ist, wenn Du in ein Angestelltenverhältnis wechselst.

Für einen gründlichen Versicherungscheck ist es unabdingbar, Deine aktuelle Lebenssituation mit all Ihren Herausforderungen und Risiken genau unter die Lupe zu nehmen. Dazu gehören Dein Familienstand, Deine Wohnsituation, Dein Besitz und Deine berufliche Situation.

Familienstand

Je nachdem, ob Du Single oder verheiratet (oder in eheähnlicher Gemeinschaft lebend) bist und/oder Kinder im Alter von unter 18 Jahren hast, ändert sich Dein Versicherungsbedarf. Wenn Du Familie hast und diese gegen die finanziellen Folgen Deines Todes absichern möchtest, solltest Du eine Risikolebensversicherung abschließen. Für Kinder empfehlen Versicherungsexperten eine Kinderinvaliditätsversicherung, die bis zum Ende der Ausbildung gilt.

Manche Versicherungen gewähren Familien oder Paaren besondere Konditionen wie zum Beispiel günstigere Beiträge (Bonus) oder bessere Leistungen. Beispiele hierfür finden sich unter anderem bei der private Unfallversicherung oder der Auslandsreise-Krankenversicherung.

Gut zu wissen: Wenn ein/e Ehepartner/in nur ein geringfügiges Einkommen hat, kann er/sie beitragsfrei in der gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung des/r Ehepartners/in mitversichert werden.

Wohnsituation

Zur Lebenssituation gehört natürlich auch die Wohnsituation. Wohnst Du zur Miete oder in einer Eigentumswohnung oder einem eigenen Haus? Wohnst Du alleine oder noch bei Deinen Eltern oder in einer Wohngemeinschaft? Je nachdem, was zutrifft, ändert sich der Versicherungsbedarf.

Wichtig: Wenn Du mit Deinem Partner / Deiner Partnerin zusammenziehst, habt ihr einige Versicherungen doppelt. Aber oftmals reicht eine Police aus. Üblicherweise wird der ältere Vertrag behalten und der jüngere gekündigt bzw. aufgehoben. Das gilt zum Beispiel für die

Je nach Versicherung gibt es allerdings Unterschiede bei verheirateten oder unverheirateten Paaren.

Tipp: Achtet auf die Konditionen der Police, wenn der Vertrag sehr alt ist, gibt es inzwischen meist sehr viel günstigere Verträge, die für geringere Beiträge mehr Leistung erbringen.

Besitz

In den Versicherungsschutz muss auch Dein Besitz einbezogen werden. Dazu gehören vor allem Dinge mit großem Wert wie Immobilien oder Fahrzeuge (Auto, Motorrad, Fahrrad, etc.) und Haustiere (Pferd, Hund), die große Schäden anrichten können.

Berufliche Situation

Auch der berufliche Status hat einen Einfluss auf den Versicherungsbedarf, der bei Arbeitnehmenden ganz anders aussehen kann als bei Personen im öffentlichen Dienst oder selbstständig oder freiberuflich tätigen Personen. Studierende und Auszubildende haben ebenfalls einen anderen Bedarf als Hausfrauen oder -männer, Personen im Ruhestand oder Personen ohne derzeitige berufliche Tätigkeit.

Tipp: Schließe die Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie möglich ab, am besten schon zu Beginn Deiner Ausbildung oder Deines Studiums.

Freizeitaktivitäten

Neben dem Beruf können auch Freizeitaktivitäten eine wichtige Rolle bei der Ermittlung des Versicherungsbedarfs spielen. Dies gilt insbesondere, wenn Du gerne und viel (ins Ausland) reist, dann ist eine Auslandsreise-krankenversicherung dringend anzuraten - übrigens nicht nur für gesetzlich Versicherte, sondern auch für Privatversicherte, deren Police keine Kostenübernahme für medizinisch notwendige Rücktransporte aus dem Ausland umfasst.

Wichtig zu wissen: Studierende, die ein Auslandssemester oder mehrmonatiges Praktikum im Ausland machen, benötigen in der Regel einen Extra-Versicherungsschutz über die gesamte Dauer ihres Aufenthalts. Denn weder die gesetzliche noch die private Krankenversicherung gilt über eine längere Zeit außerhalb von Deutschland.

Auch potenziell riskante Hobbys wie zum Beispiel Tauchen oder Fallschirmspringen sollten abgesichert werden bzw. haben einen Einfluss auf den Versicherungsschutz und die entsprechenden Beiträge.

Kann ich mich von überflüssigen Versicherungen trennen?

Ja, das solltest Du sogar unbedingt. Denn Policen, für die Du keinen Bedarf hast, kosten nur unnötig Geld und bringen Dir keinen Nutzen. Denn selbst wenn Sie vermeintlich häufige Schäden abdecken, kann es sein, dass gerade diese Fälle von den Leistungen ausgeschlossen sind. Mit der Kündigung überflüssiger Policen sparst Du Geld, das Du sinnvoller einsetzen kannst - zum Beispiel, indem Du es selbst für den Notfall zurücklegst.

Welche Policen überflüssig sind, hängt natürlich von Deiner persönlichen Lebenssituation und Deinen Lebensgewohnheiten ab. Wenn Du beispielsweise ein sehr altes Auto mit geringem Fahrzeugwert fährst, ist eine Kaskoversicherung in der Regel nicht erforderlich. Eine Glasversicherung macht vor allem dann Sinn, wenn Du zu Hause große Glasflächen besitzt (z. B. einen verglasten Wintergarten), bei dem Schäden eine teure Angelegenheit werden würden. Ansonsten ist diese Versicherung aber durchaus verzichtbar. Auch ist eine Rechtsschutzversicherung für Mietrecht überflüssig, wenn du im Mitglied im Mieterverein bist.

Die Beispiele zeigen, es kommt immer auf die individuelle Situation an - was für den einen unverzichtbar, ist für den anderen überflüssig. Wenn es sich hierbei um eine überflüssige Versicherung handelt, solltest Du diese möglichst zeitnah kündigen.

Tipp: Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du eine bestimmte Versicherung benötigst, lies Dir die Vertragsbedingungen genau durch. Aus den Beschreibungen im “Kleingedruckten” geht hervor, wann die Versicherung was leistet und gerade bei sogenannten überflüssigen Policen ist es oft so, dass die häufigsten Schäden gar nicht unter den Versicherungsschutz fallen. Sollte es dann zu einem solchen Schaden kommen und die Versicherung die Leistung verweigern, ist der Ärger groß. Also lieber von vorneherein Augen auf beim Kleingedruckten!

Wenn Du Versicherungen besitzt, die Du definitiv nicht mehr benötigst, informiere Dich möglichst zeitnah über die Kündigungsbedingungen. In der Regel musst Du bei einer Vertragskündigung bestimmte Fristen einhalten, die von Versicherung zu Versicherung variieren können. Auch gibt es bei einigen Versicherungen eine Mindestlaufzeit, die eingehalten werden muss, bevor eine Kündigung möglich ist. Sämtliche Informationen rund um die Kündigung und ihre Voraussetzungen und Folgen findest Du in den jeweiligen Vertragsunterlagen.

Gut zu wissen: Versicherungsverträge, die Du erst vor Kurzem abgeschlossen hast und eigentlich gar nicht brauchst, kannst Du innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Bei Renten- und Lebensversicherung hast Du hierfür sogar 30 Tage Zeit. Sollte Dich die Versicherung über dieses Widerrufsrecht nicht aufgeklärt haben, gilt es sogar unbegrenzt, das heißt, Du könntest den Vertrag auch noch nach Monaten widerrufen und die Versicherung müsste dann die bis dahin gezahlten Versicherungsbeiträge zurückerstatten. Besser ist es jedoch, sich vorher - zum Beispiel mithilfe eines Versicherungschecks - genau zu überlegen, welche Versicherungen Du wirklich brauchst. Dann kannst du (je nach Bestand) überflüssige Versicherungen aussortieren, Versorgungslücken schließen oder zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

Versicherungscheck bei WechselGott

Wenn auch Du einmal (oder nach längerer Zeit wieder) Deine bestehenden Versicherungsverträge auf Aktualität und Vollständigkeit hin überprüfen möchtest, wird es höchste Zeit für einen Versicherungscheck bei WechselGott. Unsere Vorteile:

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Der Versicherungscheck erfolgt über einen kurzen digitalen Austausch. Dabei wird Dein persönlicher Versicherungsbedarf ermittelt, Deine bestehenden Verträge automatisiert analysiert und zusammen mit unseren Versicherungsexperten die Policen optimiert. Dabei folgt WechselGott stets dem Grundsatz “So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich”.

Wichtig zu wissen: Natürlich kannst Du Dich bei WechselGott vorab über alle möglichen Versicherungen umfassend informieren. Du findest Informationen zu folgenden Sparten:

Du hast noch Fragen zum Thema Versicherungscheck? Du willst von Anfang an die für Dich besten Versicherungen abschließen oder Deine Stromkosten senken? Nimm noch heute Kontakt zu WechselGott auf oder lade unsere App herunter. Unsere Experten freuen sich auf Dich und sorgen dafür, dass Du in keinem Lebensbereich zu schlecht oder teuer versichert bist!