Kinderunfallversicherung – so schließt Du eine sinnvolle private Unfallversicherung für Dein Kind ab

Die private Unfallversicherung erweitert den gesetzlichen Schutz für Dein Kind. Alles Wichtige zum Schutz der Kinderunfallversicherung und Tarifen.

Kinder sind ständig in Bewegung und noch nicht mit allen Risiken des Lebens vertraut. Unfälle gehören zu jeder Kindheit und enden im Idealfall nur mit kleinen Schrammen und Kratzern. Leider gibt es auch die andere Seite: Verheerende Unfälle, deren Folgen Deinen Nachwuchs über das Leben hinweg begleiten. Mit einer Kinderunfallversicherung sorgst Du für einen finanziellen Ausgleich, der Deinem Kind im Extremfall den Lebensweg ebnen kann. Unser Artikel erklärt Dir, weshalb eine private Unfallversicherung für Kinder sinnvoll ist, worauf Du beim Abschluss achten solltest und wie Dir die Experten von WechselGott hierbei helfen können.

Weshalb überhaupt eine Unfallversicherung für Dein Kind abschließen?

Viele Eltern haben von der gesetzlichen Unfallversicherung gehört. Kommt es beispielsweise in einer Tagesstätte oder der Schule zu einem Unfall, kommt der Gesetzgeber für die Folgekosten auf. Was viele Eltern nicht wissen: Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind begrenzt und gelten ausschließlich für derartige Einrichtungen. Bei einem Unfall in der kindlichen Freizeit oder im Urlaub gilt der Schutz nicht.

Dies ist mit der gesetzlichen Unfallversicherung für Erwachsene vergleichbar. Diese schützt Dich am Arbeitsplatz und auf Deinen direkten Arbeitswegen. Privat gilt der Schutz leider nicht. Hier solltest Du auch als Erwachsener über eine zusätzliche Versicherung nachdenken. Hohe Kosten für Behandlung und Rehabilitation nach einem Unfall sind leider keine Seltenheit. Noch schlimmer wird es, wenn Du nicht mehr wie gewohnt arbeiten kannst. Oder Dein Kind schlimmstenfalls gar nicht erst ins Berufsleben einsteigt.


Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung kommt bei Unfällen in der Schule, im Kindergarten und in Tagesstätten auf, genauso wie auf dem Schulweg. Die Leistungen gehen deutlich über das Leistungsspektrum der Krankenkasse hinaus. Zu diesen gesonderten Leistungen gehören:

  • spezielle ärztliche Betreuung
  • Leistungen in der Reha-Phase
  • psychologische Betreuung
  • Zuschüsse bei Umbauten der Wohnung

Im Extremfall wird eine dauerhafte Unfallrente gezahlt, falls sich das Kind nicht von den Folgen des Unfalls erholt. Eltern denken nur ungern an solch weitreichende Schäden, dennoch sind Unfälle im Kindesalter keine Seltenheit. Nach Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit sind es jährlich mehr als 1,5 Millionen in Deutschland. Der allergrößte Teil läuft glimpflich ab, in den anderen Fällen sollte privat und gesetzlich eine ausreichende Absicherung vorliegen.

Ist eine Ergänzung der gesetzlichen Unfallversicherung überhaupt sinnvoll?

Mit den vielfältigen Leistungen, die Du und Dein Kind von der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten, fühlst Du Dich vielleicht schon umfassend abgesichert. Doch unterschätze nicht, wie häufig Unfälle außerhalb von Schule und Kindergarten eintreten. Auch Dein Nachwuchs tollt sicherlich gerne durch Wälder und Felder. Oder läuft wild durch die Wohnung. Oder ist Mitglied in einem Sportverein außerhalb der Schule. All dies steigert das Unfallrisiko in einer Lebensphase, in der ein Kind noch lernt, sich im Leben mit allen Gefahren zurechtzufinden.

Genau deshalb halten viele Experten die Unfallversicherung für eine der wichtigsten Versicherungen für Dein Kind. Ein guter Versicherungsschutz sollte über die Absicherung von Krankheiten hinausgehen und Verletzungen und Unfälle mit umfassen. Selbst wenn Dein Kind nicht sehr aktiv und sportlich ist – eine unglückliche Bewegung im Alltag und schon ist ein Unfall eingetreten.

Wir von WechselGott empfehlen Dir deshalb, Gesundheitsschäden Deines Kindes durch eine gute Unfallversicherung abzusichern. Ähnlich wie Zusatzleistungen der privaten Krankenversicherung solltest Du diese Leistungen auf Dein Kind und Deinen gewünschten Unfallschutz abstimmen. Unabhängige Experten von WechselGott helfen Dir gerne hierbei und ebnen Dir den Weg zu einem Schutz vor den Unfallfolgen, die bestmöglich auf Dein Kind und Deine finanziellen Möglichkeiten eingehen.

Was ist der Unterschied zur Invaliditätsversicherung?

Um die beste Police für Dein Kind abzuschließen, musst Du einen weiteren Begriff kennen: Invalidität. Dies liegt vor, wenn es durch einen Unfall zu dauerhaften, körperlichen Einschränkungen wie eine Behinderung kommt. Vielleicht verliert Dein Kind durch einen schlimmen Unfall einen Finger. Oder Dein Nachwuchs ist für den Rest des Lebens auf einen Rollstuhl angewiesen. Wichtig ist deshalb, die richtige Invaliditätsleistung für Dein Kind abzuschließen.

Bei der Auswahl Deiner Kinderunfallversicherung solltest Du genau aufpassen, wie Versicherungsleistungen und Invalidität miteinander verbunden sind. Beispielsweise zahlen manche Versicherer nur, wenn ein Unfall für die Invalidität eingetreten ist. Krankheiten oder Vergiftungen bleiben bei solchen Versicherungsverträgen außen vor. Andere Tarife zahlen Dir alle vereinbarten Leistungen, solange wenigstens 1 % Invalidität von einem Arzt festgestellt wurde. Dieser Zusammenhang ist so manchem Elternteil nicht bewusst, wenn ein Schutz für das Kind gewünscht ist. Unsere Experten von WechselGott erklären Dir gerne, wie Du unerwünschte Fehler bei der Absicherung vermeidest.


Ab welchem Alter ist die Versicherung fürs Kind sinnvoll?

Es empfiehlt sich, schon früh eine private Unfallversicherung abzuschließen. Zum einen genießen Kinder als Versicherte schon früh im Leben einen umfassenden Versicherungsschutz. Zum anderen fallen die Beiträge für Tarife, die ab Geburt des Kindes laufen, vergleichsweise günstig aus. Viele Eltern nehmen sich einige Monate bis zum Abschluss Zeit. Spätestens ab einem Alter, ab dem Dein Sohn oder Deine Tochter frei herumkrabbelt und sich durch die Wohnung bewegt, solltest Du über den Abschluss nachdenken.

Die meisten Versicherer ermöglichen Dir einen Abschluss bis zum 15. oder 16. Lebensjahr des Kindes. So ist Dein Nachwuchs über die Teenager-Zeit mit allen Risiken bestens abgesichert. Eine Absicherung über das 18. Lebensjahr hinaus ist unüblich, jedoch nicht unmöglich. Hier entscheidet die Lebenssituation, beispielsweise ob Dein Nachwuchs weiterhin zu Hause wohnt und zunächst die Schule beenden will.

Die wichtigsten Leistungen einer Kinder-Unfallversicherung im Überblick

Damit Dein Versicherer nach eingetretenen Schäden in einer Unfallsituation eine angemessene Leistung zahlt, solltest Du beim Abschluss auf das zugesicherte Leistungsspektrum achten. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Leistungen, die Du im Idealfall für eine gute Kinder-Unfallversicherung abschließen solltest:

1. Invaliditätsleistung

Herzstück eines guten Versicherungsschutzes ist eine ausreichend hohe Invaliditätsleistung. Hiermit ist eine Einmalzahlung gemeint, die von der Versicherung abhängig von der Schwere des Unfalls und der festgelegten Versicherungssumme ausgezahlt wird. Die Höhe hängt anteilig von der Art der Invalidität ab. Typische Beispiele, die in der sogenannten Gliedertaxe der Versicherer zu finden sind, sind der Verlust eines Fingers, der Hand, des Augenlichtes oder eines Beines.

2. Unfallrente

Während die Invaliditätsleistung eine einmalige Zahlung darstellt, sollte der Police ebenfalls die Zahlung einer Unfallrente umfassen. Diese Leistung sollte unabhängig von den unmittelbaren Folgen der Invalidität gewährt werden. Vielleicht hat der Unfall solch verheerende körperliche oder geistige Schäden mit sich geführt, dass Dein Kind nicht am Berufsleben teilnehmen kann. Durch die Unfallrente wird eine monatliche Zahlung gewährt, die zur grundlegenden Absicherung des Lebens dient.

3. Kosmetische Leistungen

Ein schwerer Unfall muss nicht alleine medizinische Folgen mit sich bringen. Eine ästhetische Entstellung Deines Kindes kann drohen, die über eine einfache Schramme oder Narbe hinausgeht. Ein guter Versicherer sichert Dir die Kostenübernahme für kosmetische Operationen zu. Mit diesen Leistungen lässt sich das Erscheinungsbild Deines Kindes wiederherstellen. Die moderne, plastische Chirurgie hat zahllose Möglichkeiten, die ästhetischen Folgen eines Unfalls zu vertuschen.

4. Tagegeldleistung

Die Zahlung von Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld sollten Dir gute Anbieter ebenfalls zusichern. Wenn sich Dein Kind über Wochen oder Monate im Krankenhaus aufhält oder hiernach zu Hause eine Genesung genießt, zahlt Dir der Versicherer täglich einen festen Satz. Dieser kann beispielsweise für die temporäre Anstellung einer Betreuungskraft genutzt werden. Nur die wenigsten Eltern können schließlich dauerhaft vom Arbeitsplatz fernbleiben, um ihr Kind zu pflegen.

5. Weitere Standardleistungen

Zu den weiteren Leistungen nach schweren Unfällen, die als Standard in vielen Verträgen zu finden sind, gehört die Zahlung von Rettungs- und Bergungskosten. Auch die Kostenübernahme bei Vergiftungen und die Gewähr einer Übergangsleistung bis zur exakten Ermittlung der Versicherungsleistung gehören zu guten Verträgen. Letztlich sollte eine Einmalzahlung an die hinterbliebenen Eltern gezahlt werden, falls das Kind durch den Unfall stirbt.


Was sind sinnvolle Zusatzleistungen bei Unfällen & Co.

Eine gute Unfallversicherung für das Kind kann über die genannten Standardleistungen hinausgehen. Verschiedener Anbieter grenzen sich durch Zusatzleistungen ab, die so nicht jeder Versicherer bereithält. Ob diese individuell für Dich und Deinen Nachwuchs lohnen, klären wir von WechselGott mit Dir zusammen ab. Wichtige Extras, die eine Unfallversicherung für ein Kind oder einen Jugendlichen umfassen können, sind:

  • Schutz vor den Folgen von Impfschäden
  • Schutz vor den Folgen von Zeckenbissen
  • Kostenübernahme für das Rooming-in im Krankenhaus

Diese Leistungen sind je nach Tarif und Gesellschaft optional, da sie nicht allen Eltern wichtig sind. Bei Deinem persönlichen Versicherungsvergleich solltest Du frühzeitig überlegen, ob solche Sonderleistungen zu einer guten Absicherung für Dein Kind dazugehören sollten. Unsere Experten unterstützen Dich bei dieser Entscheidungen. Gerne machen wir diese auch von Deiner Lebensweise und der Deines Kindes abhängig.

Wichtiges das in die Tarifierung der Unfallversicherung einspielt

Bislang hast Du vieles über die Sinnhaftigkeit der Unfallversicherung für ein Kind und ihre Leistungen erfahren. Doch wie hoch sind die Leistungen genau? Und wie hängt die Höhe der Beiträge von diesen Leistungen ab? Im Folgenden erklären wir Dir dies, wobei die Unfallversicherung für Erwachsene und Kinder mit einigen Besonderheiten einhergeht. Anders als bei anderen Versicherungen steht die Versicherungssumme stärker im Fokus.

Für alle Versicherungstarife gilt: Je höher die gewählte Versicherungssumme, umso besser der Schutz im Schadensfall. Speziell bei Unfallversicherungen gilt jedoch: Abhängig von Art und Umfang des Schadens erhältst Du einen festgelegten Anteil dieser Summe, oder ein Vielfaches dieser Summe. WIe dies funktioniert, erklären wir Dir mit den beiden Begriffen Progression und Gliedertaxe. Ein grober Tipp zuvor: Als Versicherungssumme solltest Du wenigstens 100.000 Euro, besser noch 200.000 Euro für Deine Kinderunfallversicherung festlegen. Das Ziel unserer Versicherungsexperten ist, Dir zu einem Top-Vertrag mit günstigen Beiträgen für diese angemessen hohe Versicherungssumme zu verhelfen.

Wichtiges zum Thema Progression der Kinderunfallversicherung

Auf den ersten Blick erscheint eine Versicherungssumme von 100.000 Euro für den Unfall eines Kindes hoch. Die Praxis zeigt: Bei einem schweren Grad von Invalidität mit umfassenden medizinischen Maßnahmen kann dieses Geld schnell zu wenig werden. Deshalb rechnen alle Unfallversicherer mit der sogenannten Progression. Die Regelung sichert Dir mehr als die vereinbarte Versicherungssumme bei besonders gravierenden Unfällen zu.

Die Progression wird prozentual festgelegt. Natürlich hat sie einen direkten Einfluss auf Deinen Jahresbeitrag. Je nach Versicherer und Tarif kannst Du zwischen Progressionen zwischen 200 und 500 % wählen. Anders gesagt: Im Extremfall bekommst Du das Doppelte bis Fünffache der im Vertrag festgehaltenen Versicherungssumme ausgezahlt. Pauschal lässt sich nicht sagen, welche höhere Kapitalleistung der beste Schutz für Dein Kind ist. Erneut empfiehlt sich eine persönliche und sachkundige Beratung.

Was ist die Gliedertaxe und wie sinnvoll ist sie beim Kind?

Anders als bei der Progression bringt die Bewertung anderer Arten von Invalidität eine Schwierigkeit mit sich. Was genau ist eine angemessene Invaliditätssumme, die zum entstandenen Schaden im Verhältnis steht. Klar ist: Der Verlust eines Fingers ist nicht so gravierend wie der Verlust der gesamten Hand. Doch wie spiegelt sich dies ganz genau in den ausgezahlten Schadensleistungen der Versicherung wider? Hier wird branchenweit mit der sogenannten Gliedertaxe gearbeitet, die das Problem mit festen, prozentualen Angaben löst.

Ob Verlust eines Fingers, Auges oder der Hörfähigkeit auf einem oder beiden Ohren – für jedes Versicherungsrisiko ist eine feste, anteilige Leistung bei Invalidität festgelegt. Die entsprechenden Prozentwerte sind Teil Deines Versicherungsvertrags und sollten von Dir überprüft werden. Hier kann es Unterschiede zwischen Basis- und Premium-Tarifen geben, genauso wie bei den zugesagten Versicherungsleistungen einzelner Anbieter. Grundsätzlich gilt: Je höher die Gliedertaxe für einzelne Ergebnisse ist, umso besser ist der gesamte Versicherungsschutz.

Ein Beispiel zur Gliedertaxe der privaten Unfallversicherung bei Kindern

Das Prinzip der Gliedertaxe und der Zusammenhang zum Invaliditätsgrad sind ganz einfach zu verstehen. Wir geben Dir ein Beispiel: Stell Dir vor, Du hast in Deiner Kinder-Unfallversicherung eine Versicherungssumme von 100.000 Euro festgelegt. Im Text Deines Vertrages findest Du die Aufstellung der Gliedertaxe, bei „Verlust eines Auges“ steht ein prozentualer Wert von 50 %. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass Dein Kind ein Auge durch einen Unfall verliert, erhält es eine Einmalzahlung in Höhe von 50 % der Versicherungssumme – also 50.000 Euro. Beim Verlust eines kompletten Armes, der in der Taxe mit 70 % zu finden ist, würden 70.000 Euro als Invaliditätsleistung gezahlt.

Wie sollte ich die private Unfallversicherung fürs Kind anpassen?

Nach der Beschreibung aller wichtigen Leistungselemente der Kinderunfallversicherung möchten wir Dir einige konkrete Tipps für den Abschluss geben. Dies sind natürlich nur Richtwerte für Versicherte, um keinen grundlegende Fehler beim Abschluss zu begehen. Damit eine Versicherung das leistet, was Dein Kind exakt benötigt, solltest Du mit unseren Experten über Auszahlung, Leistungshöhen und mehr sprechen:

1. Progression

Eine Progression von wenigstens 225 % sollte als Minimum für Deinen Nachwuchs verstanden werden. Ein sehr guter Mittelwert liegt bei 350 Prozent, während Premium-Tarife einen Umgang bis zu 500 % abdecken.

2. Gliedertaxe

Du solltest eine möglichst hohe Gliedertaxe abschließen. So hast Du die Sicherheit, dass auch bei weniger gravierenden Folgen eines Unfalls die abgeschlossenen Leistungen einen adäquaten Schadenersatz darstellen.

3. Vorerkrankungen

Manche Versicherungen möchten Vorerkrankungen ausschließen, damit es nicht zu Leistungen bei Unfällen oder Gesundheitsfolgen im Zusammenhang mit diesen kommt. Dies solltest Du im Idealfall ausschließen.

4. Invaliditätsgrad

Die vollen Leistungen Deiner Versicherung solltest Du bereits erhalten, wenn der Invaliditätsgrad bei einem Prozent liegt. Der Leistungsfall sollte unter Umständen durch Krankheit, nicht durch einen Unfall, ausgelöst werden.

Kinder in die eigene private Unfallversicherung einschließen

Wenn die Eltern über eine Unfallversicherung verfügen, übernimmt diese nicht automatisch Leistungen für das Kind. Je nach Gesellschaft ist es aber möglich, dass Dein Kind Teil der eigenen Unfallversicherung wird. Dies gilt genauso für den Ehe- oder Lebenspartner, wenn Ihr im gleichen Haushalt lebt. Achtung: Diese Regelung greift nicht von selbst. Du wirst bei Deiner Unfallversicherung eine Anfrage stellen müssen, ob die Inklusion von Familienmitgliedern möglich ist.

Ist dies möglich, wirst Du einen Mehrbetrag entsprechend der Tarifierung Deines Versicherers zahlen. Ob die Einbindung Deines Kindes aus leistungstechnischen Gründen lohnt, steht noch auf einem anderen Blatt. Top-Tarife für Erwachsene bei einer Versicherung heißen nicht, dass auch Kinder und Jugendliche hier bestens aufgehoben sind. Bevor Dein Nachwuchs blind mitversichert wird, führe lieber einen unabhängigen Vergleich geeigneter Versicherer und Tarife durch.

Wie viele Kinder lassen sich pro Tarif oder Vertrag absichern?

Ähnlich wie die Mitversicherung machen die Versicherer Unterschiede bei der Anzahl von Kindern in einem Vertrag. Grundsätzlich gilt: Wenn Dir der Versicherungsschutz eines bestimmten Tarifs für ein Kind zusagt, wird er wohl auch zu Deinen anderen Kindern passen. Manche Versicherungen erlauben es Dir, den gesamten Nachwuchs über einen Vertrag abzusichern. Die Leistungen werden hier vergleichbar sein, Du zahlst lediglich für jedes Kind eine feste Beitragshöhe. Manche Versicherungen gewähren Dir sogar einen kleinen Rabatt, je mehr Kinder Du bei ihnen absicherst. Ob dies in Leistungen und Kosten lohnt, ist immer individuell zu prüfen.

Was passiert mit der Kinderunfallversicherung nach dem 18. Lebensjahr?

Mit Vollendung des 18. Lebensjahr wird Dein Sohn oder Deine Tochter rechtlich zu einem Erwachsenen. Heißt das, dass der Schutz einer Kinderunfallversicherung automatisch endet? Nein! Die meisten Versicherungen bieten Dir unterschiedliche Möglichkeiten, den Schutz des Tarifs weiterzuführen. Früher oder später solltest Du allerdings über die Umstellung auf einen Erwachsenentarif nachdenken. Diese beiden Varianten sind üblich:

a) Der grundlegende Versicherungsschutz bleibt bestehen und auch der gewohnte Versicherungsbeitrag bleibt stabil. Allerdings reduziert die Versicherung die zugesagten Leistungen erkennbar, so dass nur noch ein absoluter Grundschutz für Versicherte vorliegt.

b) Die Versicherungsgesellschaft unterbreitet Dir ein Angebot, den bisherigen Kindertarif auf einen Erwachsenentarif umzustellen. Bei diesem entsprechen die Leistungen den Risiken eines Erwachsenen. Als treuer Kunde wirst Du vielleicht einen Rabatt erhalten.

Genauso kann der nun volljährige Versicherte zusammen mit den Eltern überlegen, ob er den Vertrag kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln will. Da der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung nur im Studium und am Arbeitsplatz gilt, nicht jedoch in der Freizeit, ist eine Weiterführung sinnvoll.

Was passiert, wenn ich als Versicherungsnehmer während der Laufzeit sterbe?

Eltern denken nicht gerne an die Situation, dass sie vor Vollendung des 18. Lebensjahres ihres Nachwuchses sterben. Doch schwerwiegende Krankheiten oder ein eigener, verheerender Unfall können hierfür sorgen. Was wird mit dem Versicherungsschutz in dieser Sondersituation passieren?

Viele Versicherungen wenden eine kinderfreundliche Regelung an. Voraussetzung ist, dass das verstorbene Elternteil als Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt des Todes nicht älter als 45 Jahre alt war. Die Versicherung führt dann den vereinbarten Schutz fort, im Regelfall bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Manche Tarife und Gesellschaften gehen noch weiter und bieten diese Sonderregelung bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres an.

Was ist die beste Unfallversicherung für mein Kind?

Nach all unseren Informationen und Tipps wirst Du sicherlich den Eindruck gewonnen haben, wie wichtig eine Kinderunfallversicherung für Deinen Nachwuchs ist. Eine Frage bleibt jedoch. Was ist eine sinnvolle Kinderunfallversicherung für mein Kind? Die Auswahl an Versicherungen und Tarifen in Deutschland ist groß, Laien in Versicherungsfragen finden sich deshalb nicht so schnell zurecht. Neben den obigen, allgemeinen Tipps sind unsere Profis von WechselGott beratend tätig und helfen Dir, die richtige Entscheidung in Deiner individuellen Situation zu treffen.

Ob ausreichend hohe Rente nach einem Unfall, eine angemessen hohe Gliedertaxe oder wichtige Zusatzleistungen – wir kennen die Feinheiten aller Verträge und lassen diese in unsere Beratung einfließen. Als unabhängiger Partner in Versicherungsfragen sind wir nicht an eine bestimmte Gesellschaft gebunden und können Dich völlig neutral und kompetent beraten. Überzeuge Dich selbst, damit die Sorgen um eine Beeinträchtigung Deiner Jungen oder Mädchen auf ein Minimum sinken.

Die beste private Kinderunfallversicherung für Dein Kind mit unseren Experten finden und abschließen

Ein guter Tarif mit finanziell fair kalkulierten Konditionen entsteht in keiner Versicherungssparte von alleine. Erfahrung mit Tarifen, Klauseln und dem Versicherungswesen im Allgemeinen machen sich bezahlt, um die dauerhaft richtige Wahl zu treffen. Die Unfallversicherung für ein Kind oder einen Jugendlichen stellen keine Ausnahme dar. Wir von WechselGott haben es uns zur Aufgabe gemacht, Dir dauerhaft zur besten Absicherung zu verhelfen. Deshalb geht die Beratung unserer Experten über den einmaligen Tarifvergleich hinaus.

Mit unserer WechselGott-App hast Du jederzeit all Deine Tarife im Überblick. So verpasst Du nicht den Zeitpunkt, wann die Kündigung eines Vertrags möglich ist und sich finanziell lohnt. Wird von einer Gesellschaft der Beitrag erhöht oder kommt es zum Leistungsfall, führst Du mit unserer Hilfe schnell einen Vergleich mit einer möglichen Wechseloption durch. Einfacher kannst Du alle Versicherungen für Deine Familie kaum im Griff haben.

Kinderunfallversicherung und mehr – WechselGott hilft Dir weiter!

Mit dem Team von WechselGott bis Du nicht nur bestens bei Unfällen abgesichert. Unsere Leistungen decken das gesamte Versicherungswesen ab, genauso wie die Suche nach dem günstigsten Tarif für Strom oder Gas. Lade Dir noch heute unsere App herunter, um Deine Kosten in all diesen Bereichen zu überblicken und kein zu teures Geld zu zahlen. Bei allen Fragen rund um die Absicherung Deiner Familie helfen wir Dir gerne persönlich weiter!