Unter Umständen haben auch Sie im letzten Quartal des Jahres 2020 von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) Post erhalten. In dieser klärten die Krankenkassen auf, dass sie die Zusatzbeiträge, die sich im Jahr 2020 noch durchschnittlich zwischen 0,9 -1,1% bewegt hatten, im Januar durchschnittlich um 0,2% erhöht werden müssen. Der allgemeine Beitragssatz der GKV  von 14,6% soll zunächst nicht angehoben werden. https://tinyurl.com/y66v2rvt Durch die Anpassung der Zusatzbeiträge soll die Stabilität der sozialen Absicherung gewährleistet bleiben und die entstandene Lücke schmälern. Allerdings gehen Experten davon aus, dass man die Zusatzbeiträge fast verdoppeln müsse, um die Lücke tatsächlich zu schließen. https://tinyurl.com/y42rk573

Doch was genau führte zu dieser Situation?

Während zwischen den Jahren 2015 bis 2018 durchweg ein Plus aus den Bilanzen hervorging, wurde das Jahr 2019 mit einem Minus beendet. Das liegt nicht unlängst an der Forderung der Politik die deutlich zu hohen Reserven, über die die Krankenkassen verfügten, abzubauen. Eben durch diesen Abbau, der laut GKV-Chefin Pfeiffer zu hoch gewesen sei, „als für eine nachhaltige Finanzplanung geboten wäre“, aber auch durch neue, höhere Kosten durch neue Gesetze, kam es zu dem Minus. Schon damals erwartete man unter den vorangegangenen Umständen eine Erhöhung der Zusatzbeiträge für 2021. https://tinyurl.com/y4kzyun4

Was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch völlig unklar war: der Ausbruch der Corona Pandemie. Durch diese stiegen die Ausgaben der Krankenkassen im Jahr 2020 immens und verursacht ein milliardenschweres Finanzloch. Und doch noch immer nichts, im Vergleich dazu, was 2021 auf das Gesundheitssystem zukommen wird. Berechnungen des GKV-Spitzenverbands zufolge werden fast 17 Milliarden Euro in den Kassen fehlen. Dies liegt zum einen ganz klar an den coronabedingten Mehrausgaben (Behandlung erkrankter Personen, Testungen, Impfung, etc.), aber auch den geringeren Einnahmen der Kassen durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland. Die Krankenkassen sind auf einen extra Bundeszuschuss angewiesen. Eine weitere Erhöhung bis zur Verdopplung ist durch einen Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD, der die Sozialausgaben auf insgesamt maximal 40% gedeckelt (gesetzliche Krankenkasse 14,6%, Zusatzbeiträge 1,3%, gesetzliche Pflegeversicherung 3,05%, Arbeitslosenversicherung 2,4%, gesetzliche Rentenversicherung 18,6% = 39,95%) daher vorerst eher unwahrscheinlich. Für das Jahr 2022 könnten laut Techniker-Chef Jens Baas, der sich gegenüber der Rheinischen Post äußerte, allerdings deutliche Kürzungen der Leistung als Folge zu befürchten sein. https://tinyurl.com/y53mb69c

Was können Sie nun tun, wenn Sie von einer Erhöhung betroffen sind?

Bei einer Erhöhung der Zusatzbeiträge, können Sie als Kunde Gebrauch von Ihrem Sonderkündigungsrecht machen. Während durch die Anpassung der Zusatzbeiträge die Gesamtbeiträge von 15,7% auf 15,9% gestiegen sind, gibt es allerdings auch aktuell noch einige Kassen, die deutlich vom Durchschnitt abweichen. Vergleicht man die teuerste mit der billigsten Alternative ergibt sich für den Verbraucher ein Einsparpotential von fast 450 € pro Jahr. https://tinyurl.com/y49rqb5z

Der Wechsel ist seit Januar 2021 noch einfacher, da nicht mehr Sie als Mitglied bei Ihrer alten Krankenkasse kündigen müssen, sondern die neue Kasse das für Sie übernimmt. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende nach einer Mitgliedschaft von 12 Monaten (in der Vergangenheit 18 Monate). https://tinyurl.com/y6rpaj76

Machen Sie sich jedoch bewusst, was Ihnen am Ende wichtig ist. Krankenkassen bieten zu 96% die gleichen Leistungen an, der Unterschied liegt im Detail. Vergleichen Sie die Angebote um für sich das Optimum heraus zu holen.

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